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Romane
Der andere Orient 26 186 Seiten 15,90 Euro ISBN 978-3-930761-60-9 Mit der Machtergreifung der Islamisten bläst ein heftiger Gegenwind in die Gesichter der modernen Frauen im Iran. Trotz aller neuen Restriktionen wie auch der bedrückenden Tradition ist die Protagonistin Nilufar felsenfest davon überzeugt, dass sie schließlich zu Ende bringen wird, was bereits ihre Mutter der Herrschaft der Männer entgegenzusetzen versuchte: ein Leben, orientiert an den eigenen Bedürfnissen, auch wenn das unweigerlich Trennung, Schmerz und Einsamkeit bedeutet. So kämpft sie unerschütterlich gegen eine endlose Liste von ungeschriebenen Vorschriften an.
Der
neue Roman von M.H. Allafi zeigt die Nöte der Menschen im modernen Iran und
mögliche Auswege aus der Misere.
Leyla ISBN 978-3-930761-40-1 Die selbstbewusste Iranerin Leyla will nichts mehr mit der legendären orientalischen Leyla und ihrer unerfüllten Liebe zu tun haben. Sie will sie selbst sein, nicht mehr und nicht weniger. Die Freiheit, die ihr dazu fehlt, nimmt sich die junge Frau einfach. Der junge Arzt Kaiwan erwidert ihre Liebe aus ganzem Herzen. Doch ausgerechnet als die beiden entgegen jeder Konvention und ungeachtet der Zeigefinger der islamischen Moralprediger eine wunderbare Nacht miteinander verbracht haben, erhält Kaiwan einen schicksalsschweren Anruf. Er muss Teheran sofort verlassen. Als er zurückkommt, ist keine Spur mehr von Leyla zu finden. Schließlich meldet sie sich eines Tages doch wieder, aber sie ist völlig niedergeschlagen und wie ausgewechselt. Verzweifelt bittet sie ihn, ihre Jungfräulichkeit wieder herzustellen, denn sie wird von ihren Eltern zu einer ungewollten Heirat gezwungen. Kaiwan kann das alles nicht fassen, aber Leyla verspricht ihm, sich eines Tages an diesen Männern zu rächen. So bleibt er zwischen seiner Liebe zu ihr und seiner Hilflosigkeit hin und her gerissen. Leyla aber scheint ihm für immer verloren und er versinkt in eine tiefe Trauer. Bis ihm eines Tages klar wird, dass er von lauter Leylas umgeben ist. Es sind die modernen Leylas, die sich wie seine geliebte Leyla nicht mehr unterdrücken lassen, sondern die wie freie Menschen ihr Leben in die eigene Hand nehmen. Die Freiheit der Leylas wird zur Schicksalsfrage für ihn und seine Freunde.
Diese Nacht ist so lang wie ein Leben
"In diesem Roman begegnen die LeserInnen vielen sehr unterschiedlichen und interessanten Persönlichkeiten." (Listen)
Die letzte Nacht mit Gabriela 21,50 Euro ISBN 978-3-930761-19-7 Der Journalist Hans ist aus der Beziehung zu der Lehrerin Gabriela ausgebrochen
und versucht nun, dem Sinn des Lebens in der islamischen Mystik auf die Spur zu
kommen. Während er sich nach innen wendet, schlägt Gabriela sich allein
durch das Großstadtleben. Ruhelos und immer auf Achse schließt sie sich der
Single-Gemeinschaft an, in der jede und jeder auf seine Weise den Sprung in ein
neues Leben sucht.
Die Nächte am Main ISBN 978-3-930761-10-4 "Der iranische Schriftsteller läßt seine Erzählfigur durch Frankfurt irren wie durch ein unbekanntes Labyrinth. Das ist mal komisch, mal rührend und oft auf eine herbe Weise poetisch. Allafis ironischer und sensibler Blick verwischt die Unterschiede zwischen Deutschland und Iran. Beide Länder vermitteln ihm offenbar nicht die einlullende Geborgenheit, die sich bei einer zu vertrauten Umgebung einstellen kann. Und bei dem einsamen Streuner in Frankfurt führt der Blick auf den Main zu der abgeklärten Einsicht, daß der Gegensatz zwischen Orient und Okzident manchmal aufgehoben wird..." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Hassan ist Hans, Hans ist Hassan, und beide lieben Gabriela. Es beginnt wie eine ganz normale Dreiecksgeschichte. Hassan sucht in Gabriela seine Freiheit, und sie erlebt in der Beziehung zu Hassan noch einmal eine verloren geglaubte Romantik. Als Gabriela ihn zum Abendessen nach Hause einlädt, stellt sich heraus, dass Hassan und Hans sich durch einen Zwischenfall auf dem Frankfurter Arbeitsamt bereits begegnet sind. Das ist der Anfang eines Lebens voller Fragen für Hans. Er, der Journalist, Hassan, zunächst Student, und Gabriela, die Lehrerin, führen eine aufregende Diskussion über die Geistlosigkeit der Zeit. Alle drei suchen einen Sinn in einem anderen Leben, das sich von dem allgemeinen unterscheidet. Doch als sie mit Hassan den Jahrestag seines achtzehnjährigen Aufenthalts in Deutschland feiern wollen, kommt es zum Eklat.
"Was in den Augenblickssensationen von Krieg, Terror und Morddrohungen untergeht... - diese von den Medien freigelassene Leerstelle füllt Allafi aus." (Frankfurter Rundschau) Verloren
Der andere Orient 4 Die junge Kurdin Nassrin flieht Anfang der 80er Jahre vor politischer Verfolgung in das revolutionäre Teheran. Nur halbherzig integriert sie sich in die extrem patriarchalischen Verhältnisse, die sie dort vorfindet. "Allafi schildert Nassrins Schicksal als eine Mischung von individuellen und gesellschaftlichen Aspekten des Lebens im Iran ..." (ekz-Informationsdienst)
Bereits in 2. Auflage: "Tunesier sucht
Europäerin 140 Seiten "... entdeckt man dieses Buch mit wohltuender Freude." (AFRICA live) Viele Ehen zwischen Europäerinnen und Nordafrikanern gehen in die Brüche - aber bei weitem nicht die Mehrheit. Einige Tragödien nach einer traumhaften, verliebten, alles gebenden Zweisamkeit hinterlassen Kinder und Mütter, allein stehend, vor einem Scherbenhaufen. Aber auch junge Männer stehen nach einigen Jahren Europa-Aufenthalt vor dem Nichts. Sie gehen mittellos, lediglich um eine bittere Erfahrung reicher, in ihre Heimat zurück und müssen dort viele Fragen beantworten und sich Vorwürfe machen lassen. Amor Ben Hamida beschreibt einfühlsam die Hintergründe, die Geschichte und die Motive dieser jungen Männer, aber auch die Einsamkeit, Verzweiflung und Naivität mancher Touristin. Er zeigt, dass hinter jeder Geschichte eine Fülle von Hoffnungen, Erwartungen und Enttäuschungen verborgen ist. Im Zentrum steht dabei der Tunesier Fathi, der von kurzen Liebschaften nichts hält, sondern eine auf Dauer angelegte Beziehung sucht, als er auf Djerba die Schweizerin Claudia kennen lernt ... "Dank detailliertem Wissen und guten Kenntnissen beider Kulturen gelingen ihm durch einfache Alltagsbeschreibungen Einblicke in die sich globalisierende Welt der Liebesbeziehungen." (St. Galler Tagblatt) "... viele neue Informationen über den Islam." (Appenzeller Rundschau)
Anahita - Roman
Der andere Orient 23 ISBN 978-3-930761-49-4 Als Kind schließt
sie einen Pakt mit dem Satan und betrügt ihn. Sie liebt den König abgöttisch und
erklärt sich bereit, ihn zu vergiften. Sie fälscht seine Unterschrift und
erlässt in seinem Namen Gesetze. Anahita - eine Frau der Gegensätze, getrieben
von Machtwillen, Zerstörung und der Liebe zu den Menschen. "Eine märchenhafte Geschichte." (Hannoversche Allgemeine)
ISBN 978-3-930761-59-3 "Die aberwitzige Geschichte, in der Jesus dem Nachtleben von Tel Aviv besonderen Glanz verleiht, oder die einem Schildbürgerstreich nahe kommende Erzählung, in der ein arabisches Dorf den Beinamen 'jüdisch-arabisch' trägt, obwohl es keinen einzigen jüdischen Bewohner mehr gibt, haben ... durchaus ihren Reiz." (ekz-Informationsdienst) Bei einem Literaturabend in Tel Aviv vertrauen der Araber Chaled, der Druse Abu Adel und der Israeli Joav dem ewigen Studenten Friedrich aus den schwäbischen Highlands ihre Erzählperlen an. Die drei Meister der orientalischen Erzählkunst streiten und versöhnen sich unentwegt ohne je den Glauben an die friedensstiftende Kraft ihrer Zunft zu verlieren.
Tränen im Heiligen Land
Eine Erzählung nach einer wahren Begebenheit "Wer sich eingesteht, dass er vor lauter
Mord und Totschlag in Nahost längst den Überblick und vielleicht auch die
Geduld für dieses Thema verloren hat, dem bringt die Erzählung einen der
langwierigsten und schwierigsten Konflikte unserer Zeit auf konzentrierte und
transparente Weise nahe."
(NDR-Info Buchtipp) Das Leben Rachels, einer jener Frauen,
die als Kind den faschistischen Holocaust in Deutschland überlebte, wird im
Heiligen Land zu einer dauerhaften Tragödie. Ihre einzige Tochter demonstriert
zwar zusammen mit ihren Studienfreundinnen und -freunden für den Frieden
zwischen Juden und Arabern, doch der blinde Hass, den die Scharfmacher auf
beiden Seiten schüren, lässt jeden Ruf nach einem friedlichen Zusammenleben
der beiden semitischen Völker verhallen. Er erstirbt im Kanonendonner der
israelischen Armee und dem Explosionsgetöse der Selbstmordattentäter, während
die Menschen sich gegenseitig Antisemitismus vorwerfen. So werden die
Schicksale von Kindern und Jugendlichen auf beiden Seiten für immer
gezeichnet. Armin Wertz ist 1945 in Friedrichshafen am Bodensee geboren. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin arbeitete er als Nachrichtenredakteur beim "Stern", als Redakteur und später als Korrespondent des "Spiegel" für Mexiko, Mittelamerika und die Karibik. Er war Israelkorrespondent der "Frankfurter Rundschau" und des "Tages-Anzeiger" (Zürich). Seit 1998 lebt er als freier Journalist in Jakarta. Armin Wertz veröffentlicht u.a. auch in "Titanic", "Die Zeit", "Freitag", "Film Bulletin", "mare", "lettre international" sowie Beiträge in verschiedenen Büchern. In "Tränen im Heiligen Land" hat er seine langjährigen Erfahrungen mit dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern verarbeitet, in dem er die menschliche Tragödie auf beiden Seiten in den Mittelpunkt stellt.
- EDITION IRIS - EDITION IRIS - EDITION IRIS - Der Geier auf dem SchornsteinsimsRoman 120 Seiten 9,90 Euro ISBN 978-3-930761-72-2
"Von einer Rasselbande von Mördern und Halsabschneidern bin ich umgeben", kreischt Dr. Cornelius Hackebeil bereits teilverwirrt durch den Großraumwagen eines Zuges. Während dieser Reise trifft Hackebeil, ein selbstständiger Unternehmer, die promovierte Biologin Anuschka Peters. Entrückt raunt er durch den Großraumwagen, wie bedroht er sich fühlt - von Gott, von der Welt und vor allem von seinen Mitarbeitern. Und er erzählt schicksalhafte und auch abscheuliche Geschichten, wie die Menschen seines Betriebes das Leben für sich zurecht biegen und wie sie gebogen werden. Gleichzeitig säumen verschiedene Landschaftsbilder seine abenteuerlichen Schilderungen.Dennoch, seine Verwirrung hat System. Er selber jedoch hat keinen Schimmer von einer Ahnung, wo die tödliche „Spitze“ tatsächlich auf ihn lauert. Hier können Sie Ihre Bestellung aufgeben
- EDITION IRIS - EDITION IRIS - EDITION IRIS -
ISBN 978-3-938562-02-4 Ein allein erziehender Vater hält Rückschau auf sein bisheriges Leben. Durch sein Bemühen, in der Fürsorge und der Liebe zu seiner Tochter Emma auch die Mutter zu ersetzen, ist er oft in einem Zwiespalt gefangen - immer in der Angst, der mütterlichen Rolle nicht gerecht zu werden. Erst nach dem Gewaltakt des Loslassens gelingt es ihm, in der Maske des Clowns seine Einsamkeit abzustreifen. Doch er hat es bewiesen: So mancher Vater wäre die bessere Mutter!
- EDITION IRIS - EDITION IRIS - EDITION IRIS -
Fermate Eine Novelle
110 Seiten, gebundene Ausgabe Die Autorin wagt einen Tabubruch - in unserer schönen Welt voll Freude und Spaß schreibt sie voller Gefühl und atmosphärisch dicht über das größte Unglück, das eine Mutter treffen kann. "Die Autorin hat für diese schlimme Geschichte einen bestechend sachlichen Ton gefunden, keinerlei Larmoyanz, kein Selbstmitleid ... Ein Tabubruch, gut gemacht ..." (ekz-Informationsdienst) "Was ist eine Fermate?", hatte
Tobias gefragt.
- EDITION IRIS - EDITION IRIS - EDITION IRIS -
Saytana 196 Seiten Demia Skarlinsky ist Beraterin für Lebens- und
Partnerschaftsfragen. Eines Tages wird sie von der unglücklichen Klientin Liza
aufgesucht, die ihr Leben nicht so richtig zu meistern versteht. Im Zuge ihrer
Schilderungen, warum Liza im Alltag immer wieder über Stolpersteine fällt,
berichtet sie von einer geheimnisvollen Gruppe, die sich "People of Saytana"
nennt. Auch weiht Liza sie in das Geheimnis ein, wie die mysteriöse Gruppe zu
Geld gekommen ist - mit Hilfe einer wundersamen mexikanischen Heilpflanze. Eine
Schlüsselfigur der geheimnisvollen Clique ist der Israeli Shlomo Arcy, in den
sich Liza während eines Arbeitsaufenthalts unsterblich verliebt. Ein Krimi ohne Blutvergießen, in dem die Autorin
den Leser über die Pfade eines artenreichen Dschungels verschiedener
Erzählformen führt. Die Welt von "Saytana" ist nicht nur geheim mystisch,
sondern auch formal sachlich, daneben romantisch zärtlich, aber auch skurril und
somit hier und da ein wenig "schräg".
(Prenzlberger Ansichten) Im Zweifel aller Dinge Roman
260 Seiten, 19,00 Euro Ein Mann erwacht im Krankenhaus. Schon bald wird ihm schmerzlich bewusst, dass er immer noch im Koma liegt. Die Menschen, die ihn besuchen, sind ihm genauso fremd wie die fragmentarischen Erinnerungen an sein Leben, die allmählich aus dem Nebel auftauchen. Was ist geschehen? Hat man versucht, ihn umzubringen? Wieso empfindet er keine Zuneigung zu seiner Frau? George, sein alter Freund, erscheint mehrmals und konfrontiert ihn noch einmal mit den Widersprüchen, mit denen er als politisches Individuum zu kämpfen hatte. Stück für Stück kommen die Erinnerungen an den Anfang zurück, an die Weltverbesserer, die sie waren, an ihre Ideale. Und allmählich vollzieht er abermals die Entwicklung vom naiven Idealisten hin zum pragmatisch denkenden homo politicus, der Lösungen durch Aushandlungen, Zugeständnisse und Kompromisse finden muss. In einer Mischung aus bizarren Fieberträumen und Rückblenden, aus Naturbildern und Fragmenten seiner Jugend fällt er nun endgültig in eine tiefe Depression. Doch dann wird durch eine schwere Katastrophe mitten in Berlin sein Zimmer mit Schwerverletzten belegt und er selbst rückt aus dem epischen Zentrum. Im finalen Chaos aus Fernsehbildern der Katastrophe und Gesprächsfetzen des Krankenhauspersonals zieht die Welt, wie er sie nie wollte, wie ein Abziehbild an ihm vorbei. Erst als ein alter Mann, der mit ihm im Raum liegt, an seinem Erbrochenen zu ersticken droht, gelingt es ihm, aus dem Meer des Selbstmitleids aufzutauchen. Karsten Masch, geboren 1965 in Bad Oeynhausen/Westf., Musiker und Schriftsteller. 1990 zog er nach Berlin und studierte an der TU Soziologie, Psychologie und Anglistik. 1994 schrieb er erste Kurzgeschichten und Gedichte. Gleichzeitig zahlreiche musikalische Veröffentlichungen und Konzertouren. 1996 entstand seine erste deutschsprachige CD, deren Texte sich satirisch-kritisch mit Themen wie Rechtsradikalismus und Starkult auseinandersetzen. 1997 "Die Synagoge" (Drehbuch). In seinen Roman "Im Zweifel aller Dinge" flossen eigene Erfahrungen aus seinem Krankenhausaufenthalt nach einem schweren Motorradunfall ein. Karsten Masch arbeitet als pädagogischer Leiter bei einem freien Träger, der soziale Projekte mit jungendlichen Randgruppen in Berlin initiiert.
Ch@tlove 344 Seiten, Engl. Broschur Auch Lea, die in einer italienischen Kleinstadt über ihrer Doktorarbeit brütet, loggt sich ein. Doch der anhängliche Wolf mit dem romantischen Spleen entpuppt sich als verschrobener Typ, der jeder Annäherung flieht. Als er einen Großangriff auf den PC von Leas neuem Lover startet, hilft nur eines: ihm mit vereinten Kräften das Handwerk zu legen. Ob als schnelles und zuverlässiges Medium zum Informationsaustausch oder als Präsentationsforum der eigenen Seele - das Internet hat unser aller Leben verändert. Eine neue Zeit hat begonnen, die Menschen aus allen Winkeln der Welt einander näher bringt. Es sind phantasievolle Begegnungen, in denen der Schein häufig das Sein überlagert. Sabine Rieger hat in ihrem Roman eigene Erfahrungen literarisch kunstvoll und unterhaltsam verarbeitet. Schalten Sie einmal den Computer ab und lassen Sie sich entführen. Tauchen Sie tief in diese neue Welt ein - ausnahmsweise ohne Computerrauschen. "Wer noch nie etwas mit dem Internet-Chat zu tun hatte, findet sich schnell in der Hauptfigur Lea wieder, die von einer Freundin angeleitet die ersten Schritte im Internet unternimmt und sich unter dem Namen "Pamina" unversehens in amouröse Bildschirmabenteuer stürzt. ...ist der Autorin eine unterhaltsame Umsetzung von Online-Phantasien in das Offline-Medium Roman gelungen. Allein die gesparten Online-Kosten lohnen bereits die Anschaffung." (Associated Press) "Dieser Roman ist ein Muss für alle Chatter und Chatterinnen, Freunde von spannenden Liebesgeschichten; Unterhaltungsliteratur, die vielleicht in naher Zukunft wegen ihrem dann nostalgischen Touch auch noch in andere Genres passen wird, nämlich dann, wenn man die ersten menschlichen Beziehungen über ein epochemachendes Medium zu ergründen versucht." (www.kultur-magazin.de)
Sabine Rieger, geb. 1959 in Hannover, Ausbildung zur
Erzieherin. Anschließend Studium mit Abschluß Dipl.-Sozialpädagogin und
Dipl.-Sozialarbeiterin. Seitdem in der Erwachsenenbildung tätig. Sie lebte vier
Jahre auf Teneriffa, wo sie für deutschprachige Zeitungen arbeitete und selbst
eine leitete. Dort entstand auch ihr Buch "Ch@tlove". Der Roman über eine (zunächst)
virtuelle Liebe und zugleich ein handfestes Kriminalstück.
Dunkles Licht 128 Seiten, geb. Ausgabe 12,70 Euro ISBN 978-3-930761-21-0 Als
die Grafikerin Monika das Grab ihrer vor einem Jahr verstorbenen Freundin
besuchen will, stellt sie zu ihrem Entsetzen fest, dass die Urne gestohlen
wurde. Erinnerungen an die mysteriösen Todesumstände werden in ihr wach, denn
die Freundin war in die Fänge einer ominösen Sekte geraten, die ihre
Mitglieder zum Drogenschmuggel missbraucht. „Ich wollte keinen rein lesbischen Krimi schreiben, sondern vielmehr verschiedene Sichtweisen kombinieren. Trotzdem will ich herausstellen, dass Homosexualität keineswegs hoffähig geworden ist, denn immer noch wird am Arbeitsplatz verschwiegen oder gelogen und immer noch gibt es Eltern, die sofort den Kontakt abbrechen. Was das Sektenmotiv anbelangt, so ist vor etlichen Jahren eine Freundin spurlos verschwunden, nachdem sie in Kontakt mit einem Esotherik-Kult kam." Daniela Gonschorek ist selbst Designerin und Malerin und schreibt hin und wieder für die Zeitschrift „LUST - Lesbische und Schwule Themen". Mit „Dunkles Licht" hat sie einen fesselnden Krimi geschrieben, in dem ohne erhobenen Zeigefinger in äußerst unterhaltsamer Weise zwei wichtige Probleme behandelt werden.„Die Beschreibung des lesbischen Lebens in einer ignoranten Szene, einer lesbischen Freundschaft … macht den Roman zu einem durchaus lesenswerten Buch mit vielen nachdenkenswerten Stichwörtern.“ (LUST)
Auf ewig fremd ISBN 978-3-930761-34-0 "Es ist aussichtslos jüdisch, ewig in der Wohin-Zone zu
campieren", stellt Joav fest. Seine Flucht aus dem israelisch-palästinensischen
Konflikt nach Deutschland endet erneut an der äußersten Front - diesmal des
türkisch-kurdischen Konfliktes. "Nur wer den Überlebensalltag von Türken und Kurden im Schatten einer ungewollten und aussichtslosen gegenseitigen Feindschaft mit ihrem gleichzeitigen Streben nach Liebe und einer besseren Zukunft miterlebt hat, wird vielleicht die Intensität nachvollziehen können, welche den Einzelnen dort jeden Tag begleitet", stellt der Autor fest, dessen Hauptfigur Joav eigentlich nur seinen Freund Erkan auf einer Reise zu seiner Familie in die Türkei begleiten wollte. Doch er wird auf seiner Reise vom rotweingeschwängerten Frankfurt ins kurdische Grenzland und bis an die Grenzen seines Selbstverständnisses geführt. Getragen von atemberaubenden Naturbeschreibungen, ironischer Gegenwartskritik und leidenschaftlicher Erotik rollt der Musiker und Dichter eine faszinierende Geschichte auf, die auch autobiographische Elemente ahnen lässt. Denn nichts ist so unwirklich wie das wirkliche Leben und so geheimnisvoll wie der wahre Orient in den Menschen, die ihn suchen.
Shmuel Kedi
ist am 7.9.1953 in Jaffa (Tel Aviv) als
Sohn eines konvertierten Arabers und einer jüdischen
Rabbinertochter aus Libyen geboren. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er in
der bedrückenden Enge eines Übersiedlerlagers in Jaffa, wo ihn der bunte
Schmelztiegel von Juden aus aller Herren Länder faszinierte.
Als die Familie später eine kleine Dachwohnung im arabischen Teil Jaffas
bezog, lebten die Kinder zwar inmitten arabisch sprechender Menschen, doch
zugleich in ihrer eigenen jüdisch-hebräischen und geheimnisvollen Welt der als
Wahrsagerin tätigen Mutter. Als Kedi erkannte, dass sein Vater,
obwohl aus Liebe zur Mutter konvertiert, selbst kein Jude war, stürzte er in eine Identitätskrise. Seine Mutter wiederum war aufgrund
ihrer Verbindung von ihrer Familie ausgestoßen worden. In dieser Vereinsamung
zerbrach die Ehe seiner Eltern und Kedi wurde mit neun Jahren in ein Heim für schwer erziehbare Kinder
gesteckt, wo er trotz der vom Faustrecht diktierten Atmosphäre den Weg zur
Kunst fand. Die Pubertätsjahre verbrachte er im Kibbuz, seinen Wehrdienst
leistete er während des Jom-Kippur-Krieges. Der Verlust eines Spielkameraden
aus Heimzeiten prägte sein späteres Schaffen. Der Autor steht für Lesungen zur Verfügung.
Eine fesselnde Liebesgeschichte von der Filmemacherin Liz Wieskerstrauch Roman "Die Autorin, die das Filmemachen aus eigener Erfahrung kennt, nimmt Christopher genauso schonungslos ins Visier, wie er es im Berufsleben mit der Kamera bei anderen Menschen macht." (Darmstädter Echo)
Die ehrgeizige
Journalistin Maike und den Kameramann Christopher verbindet mehr als eine
Arbeitsbeziehung. Maike fühlt sich vor allem durch die Geschichten
angesprochen, die Christopher ihr anvertraut und zumutet, Geschichten von
gegenwärtigen Affären und vergangenen Lieben. Ihm hingegen wird erst während
gemeinsamer Dreharbeiten im Bürgerkriegschaos von Sarajewo klar, dass sie mehr
für ihn ist als einfach eine nette Kollegin. "... locker und salopp geschrieben." (ekz-Informationsdienst) Liz Wieskerstrauch ist selbst Filmemacherin und Drehbuchautorin. "Mitten im Film" ist der dritte Roman der 1955 in Nürnberg geborenen, bereits mehrfach ausgezeichneten Autorin, die heute in Bremen lebt. Liz Wieskerstrauch war u.a. Stellvertretende Vorsitzende im Verband deutscher Schriftsteller und Künstlerische Leiterin der 33. Niedersächsischen Literaturtage in Jever.
Die
Rückkehr Der
andere Orient 7
Ein Leben zwischen Utopie und Realität ist das
Hauptmotiv dieses bis zur letzten Seite spannenden Romans. Nach fünf Jahren aus
der Verbannung zurückgekehrt, versucht der 31-jährige Schasseb im südiranischen
Ahwas einen neuen Anfang. Doch es ist nicht leicht, sich wieder in die
Gesellschaft einzugliedern, denn Schasseb weigert sich, den Zerfall der politischen Ideale
und die Demoralisierung seiner Freunde hinzunehmen. In seiner inneren
Zerrissenheit spürt er zwar die Notwendigkeit, sich in die entstandenen
Verhältnisse zu integrieren, doch gerade dies empfindet er als Verrat an den
einstigen Zielen.
Roman. Savushun Der
andere Orient 8
Zari ist
eine traditionelle, sich zugleich als emanzipiert verstehende Frau - hin und her
gerissen zwischen dem großen gesellschaftlichen Engagement und ihrer häuslichen
kleinen Freiheit als Ehefrau des Großgrundbesitzers Yussof. Erst der gewaltsame Tod ihres Mannes ermutigt sie und eröffnet ihr neue
Entscheidungsmöglichkeiten. Simin Daneshwar, geb. 1921 in Schiraz. Nach einem USA-Aufenthalt (1952-1954) als Fulbright-Stipendiatin war sie von 1961 bis zu ihrer Emeritierung Professorin an der Universität Teheran. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Teheran.
Winter ‘83
Der andere Orient 10 Dr. Manssur Farjam
ist Informatiker und hat in den USA
promoviert . Obwohl er im Besitz der legendären Green Card ist und eine
feste Arbeitsstelle in höherer Position hat, kehrt er nach dem Tod seiner
Freundin den USA den Rücken. Nach so vielen Jahren in Frieden und Luxus
landet er mitten im Kampfgebiet des ersten Golfkriegs - in seiner Geburtsstadt Ahwas im Südiran. Voller Überzeugung für die Sache und mit ganzer Kraft
stürzt er sich hier in die Aufgabe, ein Rechenzentrum für die Ausbildung seiner
Landsleute zu errichten. Fieberhaft arbeitet er an seinem Projekt.
Doch im Laufe der Zeit muss er feststellen, dass niemand den rechten Willen für
die Unterstützung seiner Arbeit hat. Esmail Fassih, geb. 1934 in Teheran, hat in den USA studiert und jahrelang in Iran als Dozent gelehrt. Nach der Revolution ist er zwangsweise - im Alter von 46 Jahren - in Rente geschickt worden. Er lebt und arbeitet als freier Schriftsteller und Übersetzer in Iran. Er ist einer der produktivsten Autoren der Gegenwart.
Alle
Bosheit dieser Erde
144 Seiten, Gebundene Ausgabe Michael Hellman ist der Erbe eines Bankhauses, der als Kind den Erzieherinnen, Lehrern und dem Pfarrer allerlei respektlose Streiche spielt. Als er heranwächst, bildet er sich ein, impotent zu sein. Doch dank der Hartnäckigkeit seiner Freundin beginnt sein Leben sich zu normalisieren. Nach dem Tod seines Vaters macht er die Entdeckung, dass dieser einem katholischen Geheimbund angehörte. Dabei ging es um viel Geld und noch mehr Macht. Doch der neue Papst ist nicht willig. Er geht seine eigenen Wege, er predigt Gerechtigkeit und Gewaltverzicht. Das kann nicht ohne Folgen bleiben. Und führt Michael ausgerechnet in seiner Hochzeitsnacht in eine heikle Situation ...
Leseprobe:
Hermann Schulze-Berndt,
1958 als Sohn eines
Deutschen und einer Niederländerin geboren, studierte katholische Theologie,
Erziehungswissenschaften und Latinistik. Er lebt er als Religions- und
Lateinlehrer mit Ehefrau Helena und seinen beiden Töchtern im
niedersächsischen Bad Bentheim. Seit 1994 schreibt und spricht er
Morgenandachten für den Norddeutschen Rundfunk. Er textet seit vielen Jahren
für Musikspiele, Kinderlieder und neue religiöse Gesänge.
Der
Marschländer
East
meets West 4 "Alwan war damals in seinem Heimatland, wenn ihm auch keine unmittelbare Lebensgefahr drohte, so doch dem Staat zumindest verdächtig, davon war er fest überzeugt. Das beunruhigte ihn so sehr, dass er sich schließlich entschloss, sein Land, von dem er nicht so recht wusste, ob er es überhaupt jemals als das seinige empfunden hatte, für lange Zeit zu verlassen. Niemand hielt ihn, niemand wusste von seinem Vorhaben, und er war fast stolz, all dies allein in die Wege geleitet und bewältigt zu haben, die Familie belogen und die Behörden und die Polizei betrogen zu haben." "Das
Buch ... schildert aus der Sicht eines Suchenden und nie
Findenden den Kontrast der verschiedenen Kulturen und Weltanschauungen... wobei
diese oft in erfrischend komischer Weise aufeinander treffen."
(Münsterischer
Anzeiger) Hussain Al-Mozany wurde 2003 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet.
Aufgezehrt durch die
Stadt
East
meets West 7 "Nushazar hat einen leichten Erzählton getroffen, von dem sich der Leser gerne leiten lässt." (epd) Der iranische
Arzt Jawad
lebt seit Jahren in Aachen, aber heimisch geworden ist er dort nicht. Als seine
Frau für ein paar Wochen verreist, verlässt ihn auch ihre heitere Zuversicht.
Unruhig durchstreift er die Stadt, trifft Bekannte und ehemalige Bekannte. Von
den meisten ist er enttäuscht oder fühlt sich kritisiert. Ein Effekt des Lebens
im Exil? Hossein Nushazar wurde 1963 in Teheran geboren. Seit 1986 lebt und arbeitet er in Deutschland. Zwei Romane und zwei Erzählbände von ihm sind in persischer Sprache erschienen. 1998 wurde seine Erzählung "Briefe eines Krokodils an seinen Doppelgänger" in der Anthologie Östliche Brise veröffentlicht. Seine Erzählungen und kritischen Literaturbeiträge werden regelmäßig von in Deutschland, in den USA und Kanada erscheinenden persischsprachigen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht.
© Glaré Verlag
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Agapi Mkrtchian * * *
Abdul A. Al Abood * * * Neuerscheinungen 2009:
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Waltraut Freigang * * * Neuerscheinungen 2007:
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