Massoud Atai
Irrwege der Leidenschaft
Eine Novelle
und weitere Erzählungen
East
meets West 8
130 Seiten
14,90 Euro
ISBN 978-3-930761-44-9
Wenig
Lichtblicke hat das Leben der geschiedenen Iranerin Susan. Auch in ihrem
Zufluchtsland Deutschland bedrücken sie die Sorgen um das Wohlergehen ihrer
Kinder. Als sie sich nach einer Autorenlesung in den Dichter aus ihrem
Heimatland verliebt, scheint die aus den Trümmern ihres "ersten Lebens"
geflüchtete Susan wieder Mut und Zuversicht zu fassen. Doch das vermeintliche
Glück währt nur kurz. Plötzlich ist Susan spurlos verschwunden. Erst Jahre
später kommt eine bittere Wahrheit ans Licht ...
Dem Autor
Massoud Atai, Facharzt für Gynäkologie in Duisburg, gelingt es, atemberaubende
Geschichten zu erzählen, über geheimnisvolle und verblüffende Beziehungen der
Menschen, über tragische Schicksale iranischer Frauen hier und dort, deren Leben
immer wieder doppelt kompliziert erscheint. Mit seinem natürlichen, warmen und
vor allem dramatischen Erzählstil schlägt der Autor seine Leser in Bann.

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Diese
Nacht ist so lang wie ein Leben
"
...sieht der
Autor die Menschen eingeklemmt zwischen einer öffentlich propagierten Moral,
ihrer Armut und ihrem Konsumanspruch..."
(Frankfurter Rundschau)
"In diesem
Roman begegnen die LeserInnen vielen sehr unterschiedlichen und interessanten
Persönlichkeiten."
(Listen)
M.H. Allafi
Die letzte Nacht mit Gabriela
Roman
East
meets West 5
304 Seiten, geb.
Ausgabe
21,50 Euro
ISBN 978-3-930761-19-7
Der Journalist Hans ist aus der Beziehung zu der Lehrerin Gabriela ausgebrochen
und versucht nun, dem Sinn des Lebens in der islamischen Mystik auf die Spur zu
kommen. Während er sich nach innen wendet, schlägt Gabriela sich allein
durch das Großstadtleben. Ruhelos und immer auf Achse schließt sie sich der
Single-Gemeinschaft an, in der jede und jeder auf seine Weise den Sprung in ein
neues Leben sucht.
Nach einer gescheiterten Beziehung zu der Mystikerin Victoria, die Deutschland
auf der Suche nach der Vollkommenheit verlässt, reist Hans zusammen mit seiner
neuen Partnerin Mariam in deren Heimatland Iran. Noch immer fasziniert von der
Geisteswelt der Mystiker glaubt er auf den Spuren der Sufis zu wandeln. Doch die
Reise endet für ihn mit einer herben Enttäuschung und für Mariam mit einer
familiären Katastrophe.
Die in gebrochenem Englisch mühsam formulierten Sätze eines seiner Gastgeber in
Iran klingen nach seiner überstürzten Flucht immer wieder in Hans‘ Ohren: „You
have seen that Iran is not good. You have not had a good time in Iran, did you?
You have not spent good holidays in Iran, you have not visited the good people
from Iran, there is nobody. I am sorry, but this is the truth. The Iranian
people have had a grand culture, one of the old civilisations of the universe
arose here on this damned ground. And what have we now? Nothing and nothing!"
Schließlich steht Hans noch einmal vor Gabrielas Wohnungstür. Im Laufe einer
langen Nacht, so lang wie ein Leben, erzählt Hans von seiner Suche nach
gelassenen, lebensfrohen Menschen in anderen Teilen der Erde ...
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Östliche
Brise
Ein
literarisches Forum
Moderne iranische Erzählungen
herausgegeben von M.H.
Allafi
East
meets West 3
168 Seiten, Engl.
Broschur
15,25 Euro
ISBN 978-3-930761-12-8
Die Frauen sind in Bewegung,
die Männer kommen in Bedrängnis, die Gesellschaft ist chaotisch - typisch für
eine Umbruchsituation. Die Menschen werden heute in die ganze Welt katapultiert,
und überall wird gegen die Altväter der Gesellschaft rebelliert.
Sechzehn iranische Autorinnen und Autoren schildern und reflektieren ihre
Eindrücke und Erlebnisse. Sie zeigen, wie die Menschen in Iran von anderen
Sorgen getrieben werden als von der Ordnung, welche islamische Ideologen
vorgeben, und wie sie im Ausland das Privilegium nutzen, innere Bedürfnisse frei
zu formulieren.
"Hier liegt auch ein Verdienst der Anthologie bzw. des Verlags: ein Forum zu
schaffen für moderne iranische Autoren."
(ekz-Informationsdienst)
Die AutorInnen:
Huschang Golschiri - Abbas Maroufi - M.H. Allafi -
Simin Daneshwar - Moniro
Ravanipur - Ahmad Mahmud -
Parviz Sadighi - Nasser Moazen - Nassim Khakssar -
Ssoudabeh Ashrafi - Behruj Akarehi - Hossein Nushazar -
Koshiar Parssi - Hormoz
Shahdadi - Mah-Kahmeh Rahimzade - Peyman Vahabzadeh
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"Einfühlsam und tiefgründig erzählte er vom Schicksal eines in die Flucht
geschlagenen jungen Mannes, der seine verlorene Heimat durch die Anpassung an
die deutsche Befindlichkeit zu ersetzen sucht."
(Westfälische Nachrichten)
Hussain
Al-Mozany
Der
Marschländer
Bagdad - Beirut -
Berlin
East
meets West 4
192 Seiten, Engl.
Broschur
18,90 Euro
ISBN 978-3-930761-17-3
"Das
Buch ... schildert aus der Sicht eines Suchenden und nie
Findenden den Kontrast der verschiedenen Kulturen und Weltanschauungen... wobei
diese oft in erfrischend komischer Weise aufeinander treffen."
(Münsterischer
Anzeiger)
"Die Erzählung
drängt sich nicht auf. Doch laute Stimmen, die wenig zu sagen haben, gibt es
genug. Hier begegnet man einer leisen, die um so mehr zu erzählen hat. Man
nähert sich ihr gerne."
(Frankfurter
Allgemeine Zeitung)
"Al-Mozanys Roman ist zweifellos ein politisches Buch. Weil es nahe liegt, dass
seine Leser es so verstehen. Es ist aber zugleich ein Stück deutscher
Erzählprosa, das mit seinen weit gespannten Perspektiven Bagdad, Beirut und
Berlin als eine Lebenswelt erscheinen lässt."
(TEXT+ KRITIK)
"Alwan war
damals in seinem Heimatland, wenn ihm auch keine unmittelbare Lebensgefahr
drohte, so doch dem Staat zumindest verdächtig, davon war er fest überzeugt. Das
beunruhigte ihn so sehr, dass er sich schließlich entschloss, sein Land, von dem
er nicht so recht wusste, ob er es überhaupt jemals als das seinige empfunden
hatte, für lange Zeit zu verlassen. Niemand hielt ihn, niemand wusste von seinem
Vorhaben, und er war fast stolz, all dies allein in die Wege geleitet und
bewältigt zu haben, die Familie belogen und die Behörden und die Polizei
betrogen zu haben."
Hussain Al-Mozany wurde
2003 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet.
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Hossein
Nushazar
Aufgezehrt durch die
Stadt
Kurzroman eines Migranten
East
meets West 7
86 Seiten
12,00 Euro
ISBN 978-3-930761-28-9
"Nushazar hat einen
leichten Erzählton getroffen, von dem sich der Leser gerne leiten lässt." (epd)
Der iranische
Arzt Jawad
lebt seit Jahren in Aachen, aber heimisch geworden ist er dort nicht. Als seine
Frau für ein paar Wochen verreist, verlässt ihn auch ihre heitere Zuversicht.
Unruhig durchstreift er die Stadt, trifft Bekannte und ehemalige Bekannte. Von
den meisten ist er enttäuscht oder fühlt sich kritisiert. Ein Effekt des Lebens
im Exil?
"Er hatte zu dem Arzt gesagt: 'Mein Leiden ist, dass ich Iraner bin.' Der Arzt
hatte ihm kühl und verständnislos erwidert: 'Wenn das so ist, tut es mir Leid,
dann kann ich Ihnen nicht helfen.'"
Hossein Nushazar
wurde 1963 in Teheran
geboren. Seit 1986 lebt und arbeitet er in Deutschland. Zwei Romane und zwei
Erzählbände von ihm sind in persischer Sprache erschienen. 1998 wurde seine
Erzählung "Briefe eines Krokodils an seinen Doppelgänger" in der Anthologie
Östliche
Brise
veröffentlicht. Seine Erzählungen und kritischen Literaturbeiträge werden
regelmäßig von in Deutschland, in den USA und Kanada erscheinenden
persischsprachigen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht.
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Sam
Rapithwin
Mein deutsches Kind
Stories aus
dem Herzen der Republik
East
meets West 6
140 Seiten, geb.
Ausgabe
13,00 Euro
ISBN 978-3-930761-25-8
"Einst war ich
das Kind meiner Heimat und das Zagrosgebirge neigte sich schützend über mein
bescheidenes Leben. Dann nahm ich mein Leid auf meine Schultern und zog in die
weite Welt hinaus, um den Namen meiner Stadt zu retten. Nun bin ich ein
ungeladener Gast in einem regnerischen Land, dessen Himmel keine Sterne besitzt
..."
Sam Rapithwin
gibt hier ein überzeugendes Debüt als kritischer, humorvoller Erzähler und
aufmerksamer Beobachter. 1962 im Westen Irans geboren, nahm er als junger Mensch
voller Begeisterung an der Massenbewegung teil, die zum Sturz des Schahs führte.
Wenige Wochen nach der Revolution schloss er sich jedoch abermals der Opposition
an. Anfang 1984 floh er nach West-Berlin.
Mit seinen Stories zeichnet er ein authentisches Bild vom harten Leben im Iran,
von den Wünschen und Hoffnungen der Menschen, deren Flucht vor Unterdrückung sie
nach Deutschland führt – und der oft bitteren Realität hierzulande.
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Siehe auch:
http://de.geocities.com/rapithwin/

M.H. Allafi
Die
Nächte am Main
Roman
East
meets West 2
240 Seiten, Engl. Broschur
15,25 Euro
ISBN 978-3-930761-10-4
"Der
iranische Schriftsteller läßt seine Erzählfigur durch Frankfurt irren wie durch
ein unbekanntes Labyrinth. Das ist mal komisch, mal rührend und oft auf eine
herbe Weise poetisch. Allafis ironischer und sensibler Blick verwischt die
Unterschiede zwischen Deutschland und Iran. Beide Länder vermitteln ihm offenbar
nicht die einlullende Geborgenheit, die sich bei einer zu vertrauten Umgebung
einstellen kann. Und bei dem einsamen Streuner in Frankfurt führt der Blick auf
den Main zu der abgeklärten Einsicht, daß der Gegensatz zwischen Orient und
Okzident manchmal aufgehoben wird..."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Hassan ist Hans, Hans
ist Hassan, und beide lieben Gabriela. Es beginnt wie eine ganz normale
Dreiecksgeschichte. Hassan sucht in Gabriela seine Freiheit, und sie erlebt in
der Beziehung zu Hassan noch einmal eine verloren geglaubte Romantik. Als
Gabriela ihn zum Abendessen nach Hause einlädt, stellt sich heraus, dass Hassan
und Hans sich durch einen Zwischenfall auf dem Frankfurter Arbeitsamt bereits
begegnet sind. Das ist der Anfang eines Lebens voller Fragen für Hans. Er, der
Journalist, Hassan, zunächst Student, und Gabriela, die Lehrerin, führen eine
aufregende Diskussion über die Geistlosigkeit der Zeit. Alle drei suchen einen
Sinn in einem anderen Leben, das sich von dem allgemeinen unterscheidet. Doch
als sie mit Hassan den Jahrestag seines achtzehnjährigen Aufenthalts in
Deutschland feiern wollen, kommt es zum Eklat.
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Parviz
Sadighi
Capriccio nach
Cervantes
Erzählungen
East
meets West 1
94 Seiten, Engl. Broschur
10,20 Euro
ISBN 978-3-930761-09-8
Sadighi
greift in seinen Texten aktuelle philosophische und literarische Themen auf und
verwebt sie kunstvoll mit den Erfahrungen des Exils und der europäischen Kultur.
Einen Schwerpunkt bildet dabei die Auseinandersetzung mit dem Anderssein des
Künstlers, das eindrucksvoll und die nationalen Grenzen überschreitend zum
Ausdruck gebracht wird:
"Kurz vor Sonnenaufgang war es für den Freier an der Zeit, aufzubrechen. Er
stand auf, griff nach Hemd und Hose, zog die Gardinen zur Seite und ließ das
Morgenlicht auf die nackten Körper der Frauen fließen, von deren Wärme und
Küssen seine Haut noch glühte. Die Huren, geblendet vom hellen Licht des frühen
Morgens, murmelten schläfrig: Wwwwarte doooch noooch!" Er beugte sich über das
Bett, küßte ihre Füße und fing leise zu singen an:
‘Da beginnt es zu tagen,
nun muß man es wagen.’"
"Auch thematisch mischt der Autor westliche und
orientalische Empfindungen."
(die tageszeitung)
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