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Frauen


Gisi Grau
Mein Mann war Araber,
aber ich blieb deutsch
Eine große Verwirrung

145 Seiten. 14,90 Euro
ISBN 978-3-930761-90-6

Unverhofft verliert Gisi aus Frankfurt ihr Herz an den schönen, deutlich jüngeren Araber Qabel. In ihrem Buch beschreibt sie ehrlich die Höhen und Tiefen dieser ungleichen Verbindung und nimmt die Leserinnen mit auf ihre abenteuerliche Reise durch den Beziehungsdschungel – bis in die marokkanische Provinz.

 

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Kaouther Tabai
Jasminknospen
Von Tunesien nach Europa ... und dann?

Der andere Orient 33
17,90 Euro
216 Seiten
ISBN 978-3-930761-88-3

 

Es spricht viel Erfahrung aus den einfühlsamen und facettenreichen Erzählungen von Kaouther Tabai über das Leben der Menschen in Tunesien: Von der Kindheit in einer chaotischen Familie, der Aufmüpfigkeit junger Mädchen und ihrer Furcht vor sexuellen Übergriffen bis zu den Motiven junger Männer, die ausländischen Touristinnen schöne Augen machen. Abgerundet wird der Band durch die Schilderung eines Lebens in Europa, das so kaum bekannt ist...

Auch die neuen, ehrlichen Zustandsbeschreibungen der Autorin von "Das kleine Dienstmädchen" offenbaren viele Überraschungen.

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Anina Blum
Sonne im Auge
Spuren einer deutsch-ägyptischen Liebe

180 Seiten. 14,90 Euro
ISBN 978-3-930761-81-4

Als die 40-jährige Sarah in einem Urlaub am Roten Meer den neun Jahre jüngeren Ibrahim kennen lernt, ist für beide klar, dass ihre Liebe keine Zukunft hat. Sarah will nach einer gescheiterten Ehe nicht noch einmal mit einem Mann zusammenleben, und der größte Traum von Ibrahim sind eigene Kinder. Trotzdem wagen die beiden eine Fernbeziehung.
Nach einigen Jahren aber lässt Ibrahims Widerstand gegen die Heiratspläne seiner Mutter nach, und die bereits wartende Jungfrau wird geheiratet. Muss die Liebe zwischen Sarah und Ibrahim den Traditionen geopfert werden?
Einfühlsam und kenntnisreich erzählt die Autorin die zehnjährige Geschichte einer schwierigen Liebe. Einer Liebe, die sich gegen die Vorurteile und Bedenken von Familie und Freunden sowie unter den schwierigen Bedingungen der unterschiedlichen Kulturen und Traditionen behaupten muss.

www.anina-blum.de

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Ilka Wallenborn und Karoline Pied
Das kleine Licht
Gedichte

80 Seiten
12,00 Euro
ISBN 978-3-930761-84-5

Liebesgedichte vom Feinsten:
Zwei Autorinnen schreiben jede auf ihre Weise vom Weggehen und Ankommen, von Einsamkeit und Zweisamkeit, von der Finsternis und wie sie dem Licht weicht - gefühlvolle Lyrik, die durch ihre Ehrlichkeit besticht.

 

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3., erweiterte und aktualisierte Neuauflage

25 Jahre Islamische Republik -
Eine Bestandsaufnahme
aus Frauensicht

Sabine Allafi

Bitteres Erbe
Frauenleben in Iran heute

Der andere Orient 12
194 Seiten. 18,00 Euro
ISBN 978-3-930761-41-8

Küche, Kinder, das genügt vielen nicht mehr. Wie vielen? Und warum? Hat es ihnen jemals genügt, oder wurden emanzipatorische Bestrebungen, eingebettet in diese oder jene politische Bewegung, nur vom Ausland nicht zur Kenntnis genommen?

"In jüngerer Zeit erscheinen über den und aus dem Iran überwiegend belletristische Arbeiten und persönliche Erfahrungsberichte. Hier eine faktenreiche fachliche Darstellung der in Deutschland lebenden, mit einem Iraner verheirateten Soziologin zur Situation der Frau in der Islamischen Republik Iran. Anhand von Statistikzahlen, Zitaten und eigenen (Reise-)Erfahrungen beschreibt sie, ob und wie sich die Lage der Frauen im Iran seit der islamischen Revolution 1979 geändert und entwickelt hat. Themenbereiche sind Familie und Kinder, Bildung, Erwerbsleben, rechtliche Situation, Freizeit und Medien. Allafi sieht in ihrer Bewertung vieles wohlwollender als westliche Betrachter gemeinhin, sie beschönigt aber nicht. Und natürlich: Auch wenn Frauen im Mittelpunkt stehen, vermittelt das Buch Einblicke in die allgemeine gesellschaftliche Lage im heutigen Iran und ist auch dadurch von Interesse." (ekz-Informationsdienst)

Seit der islamischen Revolution im Jahr 1979 wurde und wird viel geschrieben über die Situation der Frauen in Iran. Es wurde berichtet über die Einschränkungen, denen ihr tägliches Leben durch die islamische Gesetzgebung unterliegt, über ihre Unterdrückung durch die patriarchalische Gesellschaft im allgemeinen und durch ihre Ehemänner, Brüder und Väter im Besonderen. Mit Verwunderung hat die deutsche Öffentlichkeit Berichte zur Kenntnis genommen, die heute, zwanzig Jahre nach der islamischen Revolution, von einer Frauenbewegung berichten, von emanzipatorischen Ansprüchen, die die Frauen formulieren und durchzusetzen versuchen.
Verhüllt in Mantel, Kopftuch oder den bodenlangen Tschador sind die Frauen in Iran heute selbstbewusster denn je. Viele ihrer Mütter trugen den Tschador vor zwanzig Jahren als Zeichen des Protests gegen den Schah und die westliche Bevormundung ihres Landes. Nur wenige Jahre später von den Mullahs allgemein verordnet und mit äußerster Härte durchgesetzt, ist er heute typisch für das Straßenbild der modernen Städte wie der Dörfer Irans, aus denen er die Frauen optisch gleichsam verschwinden lässt. Doch hier, wie in vielem, täuscht das Äußere. Die junge Frauengeneration kennt ihre Forderungen und weiß sie selbstbewusst zu stellen.
Neben einem kurzen historisch-politischen Überblick bietet das Buch eine Bestandsaufnahme, wie sich die Verhältnisse im Bildungsbereich, in der Berufstätigkeit und der Lebensplanung überhaupt für die Frauen in den vergangenen 25 Jahren geändert haben. Hierzu hat die Autorin eine Vielzahl von Datenquellen ausgewertet. Dargestellt wird auch die aktuelle gesellschaftlich-politische Diskussion in Iran um die Stellung der Frau in der Gesellschaft. So zeichnet die Autorin ein umfassendes Bild der Situation der Frau in dem erdölreichen mittelasiatischen Land.

"... zeigt vor allem den unorganisierten Widerstand der Iranerinnen auf, die trotz aller Repressalien nie aufgegeben haben für ihre Selbstbefreiung zu kämpfen. Dieses "bittere Erbe" sucht die Autorin auch in der Literatur ...Dass das informative Buch darüber hinaus unterhaltsam ist, liegt an diesen Erzählungen." (epd-Entwicklungspolitik)

Aus dem Inhalt:
- Frauenleben in Iran 25 Jahre nach der islamischen Revolution
- Friedensnobelpreis 2003 für Shirin Ebadi - eine iranische Frauenrechtlerin
- Fremd, gefährlich, feindlich?
- Bilder der modernen iranischen Frau
- Die Islamische Republik fiel nicht vom Himmel
- Den Müttern gehört das Himmelreich
- Bildung ist kein männliches Privileg mehr
- Mehr Unabhängigkeit durch eigene Erwerbstätigkeit
- Die rechtliche Situation von Frauen in der Islamischen Republik Iran
- Frauen in den Medien
- Freizeit

Sabine Allafi
Bitteres Erbe
Frauenleben in Iran heute
Der andere Orient 12
194 Seiten, Euro 18,00
ISBN 978-3-930761-41-8

Sabine Allafi, geb. 1960, Diplomsoziologin. Arbeitete nach Abschluss ihres Journalistikstudiums mehrere Jahre als Journalistin und reiste mehrmals nach Iran.

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Noshin Shahrokhi
Unerfüllte Träume einer Iranerin

Roman


Der andere Orient 26

186 Seiten. 15,90 Euro
ISBN 978-3-930761-60-9

Mit der Machtergreifung der Islamisten bläst ein heftiger Gegenwind in die Gesichter der modernen Frauen im Iran. Trotz aller neuen Restriktionen wie auch der bedrückenden Tradition ist die Protagonistin Nilufar felsenfest davon überzeugt, dass sie schließlich zu Ende bringen wird, was bereits ihre Mutter der Herrschaft der Männer entgegenzusetzen versuchte: ein Leben, orientiert an den eigenen Bedürfnissen, auch wenn das unweigerlich Trennung, Schmerz und Einsamkeit bedeutet. So kämpft sie unerschütterlich gegen eine endlose Liste von ungeschriebenen Vorschriften an.

Der Autorin Noshin Shahrokhi gelingt es in ihrem ersten in deutscher Sprache vorliegenden Roman hervorragend, nicht nur die patriarchalischen Männer zu demaskieren, sondern sie entlarvt auch die innere Verlogenheit jener fanatischen Frauen, die an dem Elend der Frauen im Iran maßgeblich beteiligt sind. In ihrem Buch stehen die modernen iranischen Frauen den so genannten traditionellen Frauen von Angesicht zu Angesicht gegenüber.

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Mina mit dem blauen Kleid
Moderne Erzählungen iranischer Frauen

Eine Anthologie
Herausgegeben von M. H. Allafi

Der andere Orient 11
200 Seiten, Engl. Broschur
20,35 Euro. ISBN 978-3-930761-13-5

Noch nie hat es in der Geschichte des Orients - auch verhältnismäßig - so viele Frauen in der Literatur, ja, überhaupt beteiligt an gesellschaftlichen Aktivitäten, gegeben. Allen Bemühungen jener zum Trotz, die mit ihren Repressalien versuchen, das Rad der Geschichte zurückzudrehen, schreiten die Frauen weiter voran.
Sie erzählen von sich, von ihrem Leben und von der Kultur im Land der Rosen und Nachtigallen, die jedoch zur Zeit durch Not und Verzweiflung belastet ist. Dennoch gibt es keinen Grund, die Hoffnung aufzugeben. Das belegen sie selbst mit ihrem unaufhörlichen Schreiben, in dem sie nicht zu bremsen sind.
Stilistisch bieten sie eine beachtliche Qualität. Kein Wunder, dass die iranischen Frauen heute dabei sind, sukzessiv die Dominanz der Männer in der Literatur zurückzudrängen.

Mit Erzählungen - zum Teil erstmals in deutscher Übersetzung - von
Nahid Tabatabai, Azardokht Bahrami, Manssureh Sharifzadeh,
Simin Daneshwar, Behjad Malak-Kiani, Khatereh Hedjasi, Farkhondeh Aghai,
Mahshid Amir-Shahi, Mah-Kahmeh Rahimzade, Fereshte Ssari,
Moniro Ravanipur, Nasrin Parsa, Mehrnush Mazarei, Mehri Yalfani,
Goli Taraghi, Shalah Shafigh und Ssoudabeh Ashrafi.

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"Das kleine Dienstmädchen"
von Kaouther Tabai
Aus dem Leben tunesischer Frauen
Erzählungen

Der andere Orient 20
176 Seiten. 14,90 Euro
ISBN 978-3-930761-39-5

Von Ariana, dem verschlafenen Städtchen in der Nähe von Tunis, wo in der brütenden Mittagshitze die Zeit stehen bleibt, und das Kaffeehaus ein Ort ist, den Frauen nur von außen kennen, bis nach Deutschland ist es ein weiter Weg. Über diesen führt uns Kaouther Tabai mit ihren einfühlsamen Erzählungen tief in das Leben tunesischer Frauen. Sie schildert authentisch, liebevoll und vor allem natürlich Szenen aus ungewöhnlichen Frauenleben. Sie verzweifelt nicht angesichts vielfältiger Sorgen und Nöte des Alltags, sondern weiß auch dessen Freuden in allen Phasen des Lebens zu genießen. Und das, obgleich schon den kleinen Mädchen in Tunesien frühzeitig klar gemacht wird, welche Einschränkungen ihr Leben als Frau mit sich bringt.
Und doch schwingt in ihren Erzählungen eine Wehmut mit, eine unzerstörbare Sehnsucht nach der Herzlichkeit der Menschen, der Verbindlichkeit sozialer Beziehungen. Auch wenn sie schonungslos anprangert, was sie - hier wie dort - nicht zu akzeptieren bereit ist, so lässt die Autorin uns doch immer wieder teilhaben an Begegnungen mit warmherzigen Menschen, durch die man sich an jedem Ort der Welt zu Hause fühlen kann.

Pressestimmen:
"... dass man sich als Tourist in Tunesien immer fragt, was wohl hinter den Mauern dieser Häuser vor sich geht. Und das erzählt Kaouther in ihrem Buch." (Münchner Merkur)
"Beinahe mühelos gelingt es der Autorin, mit ihren einfachen, dramatischen, poetischen und gelegentlich erotischen Geschichten das Bild der arabisch-islamischen Welt, die heutzutage nur allzu gerne mit Gewalt und Terror gleichgesetzt wird, zurechtzurücken, Fremdes in Vertrautes zu verwandeln." (Der Überblick) 
"Sie beschreibt Frauenleben aus einem Land, das in den achtziger Jahren als dem Westen als besonders aufgeschlossen galt. Mit dem Abstand einiger tausend Kilometer beschreibt Tabai, warum sich ihre Heldinnen ... gerade in der Fremde ihrer Tradition besonnen haben."
(Berliner Tagesspiegel)
"Faszinierend und humorvoll führt sie in die Welt Nordafrikas ein, erzählt von ausgewanderten Juden, von starken wie schwachen Frauen, dem Konflikt von Frau und Mann in der arabischen Familie, der Konfrontation mit der islamischen Gesellschaft ... Ein erfrischendes und lehrreiches Buch, ohne Klischees oder gar Klagen, dessen Titel auch gemäß dem tunesischen Sprichwort 'Auf die Männer und auf die Zeit ist kein Verlass' hätte lauten können."
(unsere zeit)

Kaouther Tabai ist 1964 in Tunesien geboren und lebt seit 1983 in Deutschland. Sie studierte an der Technischen Universität in München Informatik und arbeitet als Software-Entwicklerin. Kaouther Tabai schreibt in ihrer Muttersprache Arabisch und in Deutsch. Zu ihrem Schaffensspektrum gehört auch die Übersetzung zeitgenössischer arabischer Literatur ins Deutsche. Bisher zahlreiche Publikationen von Erzählungen in Anthologien, Zeitschriften und Rundfunk, in Tunesien sowie in Deutschland.

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"Eine ebenso feinfühlige wie wissbegierige Beobachterin." (ND)

Irmtraud Habib

Unter der heißen Sonne von Bagdad
Meine Jahre im Irak

Der andere Orient 19
124 Seiten. 14,00 Euro
ISBN 978-3-930761-36-4

Elf Jahre hat Irmtraud Habib mit ihrem Mann Kadhim im Irak gelebt. Hier begegnete die in Vogelsberg/Thüringen geborene Außenhandels-Kauffrau gastfreundlichen und aufgeschlossenen Menschen, die es ihr leicht machten, sich in der fremden Kultur rasch heimisch zu fühlen. Doch als im Laufe der Jahre die politischen Repressionen zunahmen, mussten die Habibs mit ihren beiden Kindern nach Algerien fliehen. 1981 kehrte die Autorin mit den Kindern in die DDR zurück, wo sie nun als Rücksiedlerin der Behördenwillkür ausgesetzt war. Es sollte noch Jahre dauern, ehe die Familie wieder vereint war.
Ihre Erinnerungen an diese bewegte Zeit in einem Land, das nicht zum ersten Mal im  Mittelpunkt des weltpolitischen Interesses steht, hat die 1939 geborene Autorin lebendig geschildert und mit zahlreichen Fotos illustriert.

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Agapi Mkrtchian

Meine andere Hälfte
Märchen und Poesie aus Armenien

130 Seiten. 14,90 Euro
ISBN 978-3-930761-50-0


"Ich bin die wunde Stelle
zwischen Orient und Abendland;
in mir streiten
die Hingabe des Orients
und der Individualismus des Abendlandes"

Das Schicksal des armenischen Volkes ist von Schikanen und Grausamkeiten der Tyrannen geprägt. Doch ihre Kultur hat überlebt, die armenischen Menschen haben alle Leiden und Unterdrückungen ertragen und sie leisten heute - an welchem Ort der Welt auch immer sie sich befinden - einen beachtlichen Beitrag zum kulturellen Leben.
Die Poesie von Agapi Mkrtchian dringt tief ins Herz der Leserinnen und Leser, ihre modernen Märchen verführen zum Träumen und dazu, die Welt mit anderen, mit staunenden Augen zu sehen.

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Daniela Gonschorek

Dunkles Licht
Eine Frau sucht die Mörder ihrer Freundin

Kriminalroman
128 Seiten, geb. Ausgabe
12,70 Euro. ISBN 978-3-930761-21-0

Als die Grafikerin Monika das Grab ihrer vor einem Jahr verstorbenen Freundin besuchen will, stellt sie zu ihrem Entsetzen fest, dass die Urne gestohlen wurde. Erinnerungen an die mysteriösen Todesumstände werden in ihr wach, denn die Freundin war in die Fänge einer ominösen Sekte geraten, die ihre Mitglieder zum Drogenschmuggel missbraucht.
Auch die Polizei stößt durch weitere angebliche Selbstmorde auf Monikas Namen. Die Kommissarin Karen entschließt sich zu einem neuerlichen Verhör, in dessen chaotischem Verlauf Monika sich in die resolute Polizistin verliebt. Doch das Aufeinandertreffen der beiden gestaltet sich alles andere als romantisch. Mittlerweile zeigt auch die Sekte, die in Wiesbaden einen Tempel errichtet hat, Interesse an Monikas Person. Sehr zu Karens Leidwesen denkt Monika nicht im Traum daran, sich ruhig zu verhalten, sondern sie schleicht sich bei Nacht an das Sektengrundstück heran, um Fotos zu schießen. Eines Abends wird Monika in ihrer Wohnung überfallen und gerät nun selbst in die Fänge des skrupellosen Sektenführers ...

„Ich wollte keinen rein lesbischen Krimi schreiben, sondern vielmehr verschiedene Sichtweisen kombinieren. Trotzdem will ich herausstellen, dass Homosexualität keineswegs hoffähig geworden ist, denn immer noch wird am Arbeitsplatz verschwiegen oder gelogen und immer noch gibt es Eltern, die sofort den Kontakt abbrechen. Was das Sektenmotiv anbelangt, so ist vor etlichen Jahren eine Freundin spurlos verschwunden, nachdem sie in Kontakt mit einem Esotherik-Kult kam."

Daniela Gonschorek ist selbst Designerin und Malerin und schreibt hin und wieder für die Zeitschrift „LUST - Lesbische und Schwule Themen". Mit „Dunkles Licht" hat sie einen fesselnden Krimi geschrieben, in dem ohne erhobenen Zeigefinger in äußerst unterhaltsamer Weise zwei wichtige Probleme behandelt werden.

„Die Beschreibung des lesbischen Lebens in einer ignoranten Szene, einer lesbischen Freundschaft  …  macht den Roman zu einem durchaus lesenswerten Buch mit vielen nachdenkenswerten Stichwörtern.“ (LUST)

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Mitten im Film

Eine fesselnde Liebesgeschichte
aus der Perspektive der Kamera

von der Filmemacherin
Liz Wieskerstrauch

Roman
284 Seiten, geb. Ausgabe
19,00 Euro. ISBN 978-3-930761-24-1

"Die Autorin, die das Filmemachen aus eigener Erfahrung kennt, nimmt Christopher genauso schonungslos ins Visier, wie er es im Berufsleben mit der Kamera bei anderen Menschen macht." (Darmstädter Echo)

Die ehrgeizige Journalistin Maike und den Kameramann Christopher verbindet mehr als eine Arbeitsbeziehung. Maike fühlt sich vor allem durch die Geschichten angesprochen, die Christopher ihr anvertraut und zumutet, Geschichten von gegenwärtigen Affären und vergangenen Lieben. Ihm hingegen wird erst während gemeinsamer Dreharbeiten im Bürgerkriegschaos von Sarajewo klar, dass sie mehr für ihn ist als einfach eine nette Kollegin.
Doch immer wieder gelingt es der Schauspielerin Sara, den Kameramann um den Finger zu wickeln, während Maike ehrlich bemüht ist, auch in quälender Eifersucht nicht in die üblichen Verhaltensmuster zu verfallen. Christopher ist nicht nur bezaubert von Sara, sondern das durch sie in ihm erneut zum Leben erweckte Bild seiner ersten Freundin und großen Liebe. In dieser ungeheuren Kollision der Gefühle sucht und findet er immer wieder ein Refugium in den Songs von Bob Dylan.
Da Sara ebenso attraktiv wie unnahbar ist, spürt Maike im Filmarchiv ihrer Vergangenheit nach und stößt auf deren Engagement als Atomkraftgegnerin in Gorleben. Bei einem Besuch im Wendland erfährt Christopher, dass Sara auch mit den nicht immer gefahrlosen Protesten ihres heranwachsenden Sohnes gegen die Castor-Transporte konfrontiert ist.
Schließlich ist es so weit, Sara kann ihren eigenen Spielfilm realisieren und beauftragt Christopher mit der Kameraführung. Doch dieser Job wird für ihn zur Tortur ...

"... locker und salopp geschrieben." (ekz-Informationsdienst)

Liz Wieskerstrauch ist selbst Filmemacherin und Drehbuchautorin. "Mitten im Film" ist der dritte Roman der 1955 in Nürnberg geborenen, bereits mehrfach ausgezeichneten Autorin, die heute in Bremen lebt. Liz Wieskerstrauch war u.a. Stellvertretende Vorsitzende im Verband deutscher Schriftsteller und Künstlerische Leiterin der 33. Niedersächsischen Literaturtage in Jever.

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Bereits in 3. Auflage:

Simin Daneshwar - die große Dame der iranischen Literatur.

"Frag doch die Zugvögel"
ist eine Neuausgabe ihrer besten Erzählungen.

"... sympathisch schlicht, präzis geschildert, ruhig und doch mit vielen Tiefen und Höhen." (epd-Entwicklungspolitik)

Der andere Orient 14
138 Seiten. 14,00 Euro
ISBN 978-3-930761-26-5

Simin Daneshwar, 1921 in Schiraz im Südiran in einer wohlhabenden Familie geboren, besuchte bis zum Abitur die Englische Schule ihrer Heimatstadt und studierte anschließend bis 1941 Literatur in Teheran. Obwohl ihr Vater als Arzt über ein sehr gutes Einkommen verfügte und ihre Mutter ebenfalls wohlhabend war, arbeitete sie bereits während ihres Studiums bei Radio Teheran und der Zeitung "Iran", wo sie unter dem Pseudonym ‚Shiraziye Binam‘ ihre ersten Kurzgeschichten veröffentlichte.
Simin Daneshwar war die erste Iranerin, die einen eigenen Erzählband veröffentlichte: 1948 erschienen unter dem Titel "Das erloschene Feuer" 16 Kurzgeschichten, die in der Tageszeitung Keyhan, der Frauenzeitschrift Banu und dem Magazin Omid erschienen waren. Ebenfalls im Jahr 1948, das auch das Jahr ihrer Promotion war, lernte sie den bekannten Schriftsteller und Essayisten Jalal Al-Ahmad kennen, den sie 1950 heiratete, trotz des Protests seines Vaters gegen die Verbindung mit einer Frau, die ihr Haar nicht bedeckte.

Auch nach ihrer Heirat blieb Simin Daneshwar literarisch aktiv. Sie studierte sogar von 1952 bis 1954 mit einem Fulbright-Stipendium an der Universität von Stanford (USA). Wieder nach Iran zurückgekehrt, lehrte sie von 1961 bis zu ihrer Emeritierung 1981an der Fakultät für Schöne Künste der Universität Teheran - als assoziative Professorin, da man ihr wegen ihrer kritischen Haltung einen regulären Lehrstuhl verweigerte. 1968 wurde sie als erste Frau zur Vorsitzenden des neu gegründeten Schriftstellerverbandes Irans gewählt. Seit im Jahr 1969 ihr Mann aus bis heute ungeklärtem Grund aus dem Leben schied, lebt sie allein in Teheran, wo sie als freie Schriftstellerin arbeitet.
Simin Daneshwar hat sich in ihren Arbeiten zunächst auf die typischen Probleme der Frauen der iranischen Mittelschicht konzentriert, deren Lebensumstände sie immer wieder mit denen der Europäerinnen verglich. Nie hat sie nachgelassen in ihrem Bemühen, beklagenswerte Schicksale der Frauen ihres Landes zur Sprache zu bringen, denen häufig nur ein Ausweg bleibt: im Jenseits oder irgendwo im Himmel. Sie selbst sagt: "Wo immer es Physik gibt, gibt es auch die Metaphysik."
Simin Daneshwar ist am 8. März 2012 im Alter von 90 Jahren verstorben.

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Simin Daneshwar

Drama der Trauer
Roman. Savushun

Der andere Orient 8
368 Seiten, gebundene Ausgabe
20,35 Euro. ISBN 978-3-930761-07-4

Zari ist eine traditionelle, sich zugleich als emanzipiert verstehende Frau - hin und her gerissen zwischen dem großen gesellschaftlichen Engagement und ihrer häuslichen kleinen Freiheit als Ehefrau des Großgrundbesitzers Yussof. Erst der gewaltsame Tod ihres Mannes ermutigt sie und eröffnet ihr neue Entscheidungsmöglichkeiten.
"Einer muss aufstehen und nein sagen", dieses Motiv spielt in dem Roman eine herausgehobene Rolle, umfasst aber bei weitem noch nicht den ganzen Inhalt. Die europäische Herausforderung, die durch die Anwesenheit der in den zweiten Weltkrieg verwickelten Engländer im Iran hautnah erfahren wird, führt die Notwendigkeit einer Umgestaltung der Gesellschaft vor Augen. Der Weg dorthin ist jedoch lang und mühevoll und nicht von einer Generation allein zu bewältigen.

Simin Daneshwar, geb. 1921 in Schiraz. Nach einem USA-Aufenthalt (1952-1954) als Fulbright-Stipendiatin war sie von 1961 bis zu ihrer Emeritierung Professorin an der Universität Teheran. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Teheran.

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Moniro Ravanipur

Die Steine des Satans
Erzählungen

Der andere Orient 5
132 Seiten, Engl. Broschur
15,25 Euro. ISBN 978-3-930761-04-3

"Frauen stehen im Mittelpunkt dieser Erzählungen der 1954 geborenen iranischen Psychologin und Autorin; Frauen wie die kindliche Braut, die in der Hochzeitsnacht den Tod findet, oder wie die Studentin, von deren Unschuld die ehre eines ganzen Dorfes abhängig gemacht wird. ... zeichnen die Erzählungen ein trauriges, bitteres Bild der heutigen iranischen Gesellschaft." (ekz-Informationsdienst)
"... erzählt von einer Welt, in der sich Frauen oft einer ebenso fest gefügten wie repressiven Ordnung gegenüber sehen, die sie nicht durchbrechen können." (BR online - Lesezeichen)

Die Psychologin und Schriftstellerin Moniro Ravanipur ist 1954 im Südiran geboren. Sie lebt heute in Teheran.

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Shirin Kumm (Hrsg.)

Von fernen Gefühlen und Orten
Neun Autorinnen erzählen

106 Seiten
13,80 Euro. ISBN 978-3-930761-45-6

Ein Projekt des Literaturclubs der Frauen aus aller Welt: sympathische Texte mit ganz verschiedenen Blickwinkeln.

Ich erzähle dir von jenem vertrauten Gefühl, fremd zu sein. Nicht immer hat es mit einem Ort zu tun. Es setzt sich fest in unseren Betten, es nistet sich ein unter unserer Haut, in unseren Herzen. Wir "Fremde" haben eine Erklärung dafür. Wir sind Ausländer. "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde!!"
Wir leben hier und werden dem Ausland zugeordnet. Immerzu bewegen wir uns an der Grenze zwischen hier und dort. Wir ersticken im Hier, wir ersticken im Dort. Die Befreiung heißt reisen. Von hier nach dort, von dort nach hier. In Flugzeugen und Zügen und Gedanken reisen wir. Um zu atmen.
(Shirin Kumm)

Inhalt:
Ida Todisco: Pfirsichkinn
Ayla Bonacker: Entdeckungsreisen
Susanne Konrad: Die fremde Mutter
Tuula Greß: Das Jahr der Veränderungen
Behjat Mehdizadeh: Werden wir wieder miteinander tanzen?
Agapi Mkrtchian: Die vergessene Freude
Barbara Höhfeld: Drei Sommer
Radvana Krasl: Anna auf der Nadelspitze
Lori Tengler: Sprache der Bäume im Wind
mit einem Nachwort von Thomas Beckermann

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Shirin Kumm (Hrsg.)

Bunt und bündig
Leben - Texte - Stimmungen

Eine ungewöhnliche Anthologie
von sieben Frauen aus sieben Ländern
128 Seiten, Engl. Broschur
17,80 Euro. ISBN 978-3-930761-15-9

Den Frauen die Hälfte des Himmels . . . . . . und was ist mit der Erde, wo eine Aufenthaltsgenehmigung nicht selten über ein Schicksal entscheidet?
Migrantinnen aus sieben verschiedenen Ländern finden sich in Deutschland zusammen. In einem engagierten Literaturprojekt der Berufsbildung für Frauen in der Migration e.V. schreiben sie über sich selbst, über ihr Leben, ihre Vergangenheit, ihre Sehnsüchte. Mutig geben sie ein Stück von sich preis und halten andererseits auch nicht mit ihrer Kritik hinterm Berg. - Dem Buch vom Leben und Erleben von sieben Frauen aus Finnland, Iran, Kanada, Mazedonien, Tschechien, Türkei und Ungarn gelingt es auf einer ungewöhnlich persönlichen Ebene in deutscher Sprache das Gefühl von der einen Welt zu vermitteln, an deren Gestaltung jede und jeder einzelne auf seine Weise teilhat.

"Was denken die Frauen aus anderen Ländern hier in ihrem 'Gastgeberland'? Was beschäftigt sie? Was bewegt sie? Wovon träumen sie? Wovor haben sie Angst?
Es gibt doch unendlich viel zu sagen im Leben einer Frau, die ihre Heimat verlassen hat, aus welchem Grund auch immer. Warum hört man aber so wenig von ihnen? Was hat sie verstummen lassen? Habe sie Angst vor der neuen Sprache? Ein Fehler, und ich werde nicht ernst genommen, ein Fehler, und ich werde ausgelacht. Ist das der Grund für das lähmende Schweigen?
Ich erinnere mich, wie es mir am Anfang zumute war, wenn ich etwas schreiben wollte. Wie oft musste ich eine schöne Idee für ein Gedicht, für einen Brief, eine Erzählung aufgeben, weil der unüberwindbare Berg der Grammatik mich zur Verzweiflung brachte, so dass am Ende meine Lust restlos vergangen war. Oder wenn ich doch etwas schrieb, traute ich mich nie, es jemandem zu zeigen, geschweige denn, an eine Veröffentlichung zu denken." (Shirin Kumm)

Shirin Kumm hat jahrelang Literaturkurse für Migrantinnen in Frankfurt am Main gehalten. Ihre erste Anthologie dokumentiert ein Ergebnis dieses Kurses.

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© Glaré Verlag
Zuletzt geändert: 23/07/16


Gisi Grau
Mein Mann war Araber, aber ich blieb deutsch

Kaouther Tabai
Jasminknospen Von Tunesien nach Europa...

Ilka Wallenborn Karoline Pied
Das kleine Licht

Anina Blum
Sonne im Auge

Sabine Allafi
Bitteres Erbe

Agapi Mkrtchian
An jenem weißen Abend

Susanne Schäfer
Menschheits-Geschwister

Noshin Shahrokhi
Unerfüllte Träume einer Iranerin

Mina mit dem blauen Kleid Moderne Erzählungen iranischer Frauen

Kaouther Tabai
Das kleine Dienstmädchen

Irmtraud Habib
Unter der heißen Sonne von Bagdad

Simin Daneshwar
Drama der Trauer

Simin Daneshwar
Frag doch
die Zugvögel

Daniela Gonschorek
Dunkles Licht

Shirin Kumm
Von fernen Gefühlen
und Orten

Shirin Kumm
Bunt & bündig

Agapi Mkrtchian
Meine
andere Hälfte

Moniro Ravanipur
Die Steine
des Satans

Liz Wieskerstrauch
Mitten im Film