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Unsere Autorinnen und Autoren

Abdul A. Al Abood

Irmtraud Habib Sabine Rieger
M.H. Allafi Olaf Hagedorn Martin Rudiger
Sabine Allafi Barbara Hennings Parviz Sadighi
Manouchehr Abrontan Babara Höhfeld Susanne Schäfer
Norajr Adaljan Abdel Salam Ismail Hermann Schulze-Berndt
Hussain Al-Mozany Annelies Ismail Noshin Shahrokhi
Kemal Astare Shmuel Kedi Anja Steinert
Massoud Atai Susanne Konrad Kaouther Tabai
Sigi Bachmann Radvana Krasl Lori Tengler
Amor Ben Hamida Eva Krüger Ida Todisco
Gerda Blechner Ahmad Mahmud Armin Wertz
Simin Daneshwar Karsten Masch Liz Wieskerstrauch
Ranka Ewers Agapi Mkrtchian Sahand Zimmermann
Esmail Fassih Hossein Nushazar Depp Zonzen
Waltraut Freigang Samvel Ovasapian Sybill Zweigert
Tuula Greß Sam Rapithwin  

M.H.Allafi, 1952 geboren in Iran, lebt seit 1978 in Deutschland, wo er 1989 sein Studium im Fach Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main mit dem Titel Doktor der Philosophie abgeschlossen hat. Er lebt in Frankfurt am Main, wo er sich neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftler und Autor auch als Übersetzer und Herausgeber zahlreicher Werke moderner iranischer Autoren und Autorinnen einen Namen gemacht hat, z.B. durch die Anthologien "Das kleine Geschenk" (1994), "Ein Bild zum Andenken" (1997), "Östliche Brise" (1998) und "Mina mit dem blauen Kleid. Moderne Erzählungen iranischer Frauen" (1999). Darüber hinaus machte er mit seinen Übersetzungen erstmals in Deutschland einige Werke der wichtigsten iranischen Romanciers bekannt wie Simin Daneshwar, mit ihrem Roman "Drama der Trauer", Ahmad Mahmud, mit dem Roman "Die Rückkehr", sowie die Erzählungen der iranischen Schriftstellerin Moniro Ravanipur "Die Steine des Satans".

Andere über ihn:
"Der iranische Schriftsteller lässt seine Erzählfigur durch Frankfurt irren wie durch ein unbekanntes Labyrinth. Das ist mal komisch, mal rührend und oft auf eine herbe Weise poetisch. Allafis ironischer und sensibler Blick verwischt die Unterschiede zwischen Deutschland und Iran. Beide Länder vermitteln ihm offenbar nicht die einlullende Geborgenheit, die sich bei einer zu vertrauten Umgebung einstellen kann. Und bei dem einsamen Streuner in Frankfurt führt der Blick auf den Main zu der abgeklärten Einsicht, dass der Gegensatz zwischen Orient und Okzident manchmal aufgehoben wird..." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Allafi schildert in seiner Erzählung eine verwirrende Dreieckbeziehung. Die Unterschiede zwischen den Figuren, die aus dem Iran und der Bundesrepublik stammen, verwischen dabei zunächst bis zur Unkenntlichkeit, kommen dann unerwartet wieder zum Vorschein." (Allgemeine Zeitung-Alzeyer Anzeiger)

"Alle Erzählungen verbindet eine Frage: Welche sozialen Konflikte begleiten die Modernisierung im Iran? Jäh aus der wohligen Traditionsverbundenheit gestoßen, gehen dort zahlreiche Familien nach heftigen Streit entzwei, schier unvereinbar erscheinen die Weltbilder der Generationen..." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Es geht nicht so sehr um die eigentliche Nationalität der Figuren im Stück, sondern vielmehr um ein bestimmtes Bild vom Orient und die Entwicklung der Veränderungen, betont Allafi, des seit 18 Jahren in Deutschland lebt." (Frankfurter Rundschau)

"Was den einzelnen für sein Leben zeichnet- Allafi erzählt es völlig unspektakulär, nahezu tonlos, jedoch bei weitem nicht unbeteiligt und schon gar nicht kalt. Es ist die Distanz eines Kenners, der die Schäbigkeit und das Leid der ärmlichen Dasein aus der Gewöhnung erinnert. Allafis Natur - und Stadtbeschreibungen sind beeindruckend und von Sympathie getragen; überhaupt weiß der Autor mit atmosphärischen Eindrücken umzugehen." (Raimund Wördemann, Deutsch Welle)

"Dass die Welt klein geworden ist, ist nur die halbe Wahrheit, die wir gerne für die ganze halten. Etwas von dem wiederzugeben, was nicht per Knopfdruck zu haben ist, hat sich der Soziologe, der seit 1978 in Deutschland lebt und in deutscher Sprache schreibt, für seinen ersten Roman vorgenommen..." (FAZ Sonntagszeitung)

"Einem Iran-Bild, das sich aus Sensationsnachrichten und Büchern wie Betty Mahmoodys `Nicht ohne meine Tochter` zusammensetzt, hält er (Allafi) die unspektakuläre, präzise Beschreibung alltäglicher Sorgen und Nöte einfacher Leute aus jener Region entgegen..." (Schwäbisches Tagblatt)

Zu seinen Werken

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Sabine Allafi, geb. 1960, Diplomsoziologin. Arbeitete nach Abschluss ihres Journalistik-Aufbaustudiums mehrere Jahre als Journalistin und reiste mehrmals nach Iran. Aus ihren Erfahrungen dort und aus ihrer Arbeit mit der iranischen Literatur entstand ihr Buch Bitteres Erbe. Frauenleben in Iran heute. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter.

 

 

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Dr. Abdul Amir Al Abood ist 1937 in der irakischen Kleinstadt Majar al Kabir geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bagdad und legte 1959 dort seinen Bachelor ab. Von 1959 bis 1966 lebte er in der BRD und der DDR, wo er Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Ökonomie in Ost-Berlin studierte und den Ph. D. erwarb. Nach seiner Rückkehr in den Irak war er ab 1969 Leiter der ökonomisch-wissenschaftlichen Abteilung an der Universität Basrah/Irak, an der er 1971 zum  Dekan der Wirtschafts-Fakultät ernannt wurde. Vom 1.9.2003 bis 1.6.2004 gehörte er als Landwirtschaftsminister der irakischen Regierung an.
Dr. Al Abood hat über 50 Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der irakischen Wirtschaft  in irakischen, arabischen und deutschen Zeitschriften veröffentlicht. Sein Buch
Irak - Erinnerungen eines Ministers
ist 2007 in arabischer Sprache beim Wardbook Verlag Amman, Jordanien erschienen. In deutscher Sprache ist es in Vorbereitung für 2010.

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Susanne Schäfer, geboren 1966, lebt als freie Autorin und als freier Mensch in Bad Kreuznach. Sie bietet Seminare zu vielen Aspekten des Themas "Mensch und Evolution", z.B. über Autismus und Aggression. Ihr neues Buch Menschheits-Geschwister ist ihr persönlichstes Werk. Sie beschreibt darin die unerwartete Begegnung mit ihrem genetischen Zwilling am anderen Ende der Welt - zustande gekommen durch ihre Knochenmarkspende.
Bekannt wurde Susanne Schäfer durch ihre Bücher über Autismus, Narkolepsie und Parkinson: "Sterne, Äpfel und rundes Glas: Mein Leben mit Autismus"(2009); "Die Schlafkrankheit Narkolepsie: Ein Erfahrungsbericht über Lachschlag, Schrecklähmung und Pennen in Pappkartons" (1998); "Mittler zwischen Hirn und Händen: Mein Weg von der Erstarrungs- und Schlafkrankheit zur Heilung der Wunde des Materialismus" (2006).

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Armin Wertz ist 1945 in Friedrichshafen am Bodensee geboren. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin arbeitete er zunächst als Nachrichtenredakteur beim "Stern", danach als Redakteur und später als Korrespondent des "Spiegel" für Mexiko, Mittelamerika und die Karibik. Anschließend war er Israelkorrespondent der "Frankfurter Rundschau" sowie des "Tages-Anzeiger" (Zürich). Seit 1998 freier Journalist in Jakarta. Armin Wertz veröffentlichte u.a. auch in "Titanic", "Die Zeit", "Freitag", "Film Bulletin", "mare", "lettre international" sowie Beiträge in verschiedenen Büchern. In Tränen im Heiligen Land verarbeitet er seine langjährigen Erfahrungen mit dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, wobei er die menschliche Tragödie auf beiden Seiten in den Mittelpunkt stellt. In Sie sind viele, sie sind eins bietet er eine fundierte und zugleich unterhaltsame Einführung in die Geschichte Indonesiens.

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Kemal Astare, geboren 1960 in dem Dorf Qelecuxe der Stadt Erzincan, wuchs bis zu seinem elften Lebensjahr als Halbnomade auf und kam 1971 mit seinen Eltern und Geschwistern nach Deutschland. Er absolvierte nach einer technischen Ausbildung die Sozialpädagogische Oberschule und ist heute als Schriftsteller, Dichter, Dolmetscher und Übersetzer für die Sprachen Zaza, Kurdisch und Türkisch tätig. Seine Gedichte und Erzählungen wurden vom WDR und SWF gesendet sowie in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Der Stipendiat des "Freundeskreises zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.", München, und Preisträger des Schreibwettbewerbs "Leben in der Fremde" hat bislang acht Bücher veröffentlicht. Er stellt im Hörfunk kurdische Märchen vor, die er selbst gesammelt und übersetzt hat, und spielt in Krimi-Hörspielen mit. In Die Blumen des Orients duften im Herzen des Okzidents reflektiert er pointiert die Unterschiede zwischen Orient und Okzident:
Orient und Okzident sind keine Gegensätze.
Der Orient spiegelt den schönen Sinn
und der Okzident das rationale Wissen.
Sie sind Ergänzungen zueinander.

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Noshin Shahrokhi ist 1964 in Teheran geboren und lebt seit 1986 in Deutschland. Hier hat sie Germanistik und Religionswissenschaften studiert und arbeitet derzeit an ihrer Doktorarbeit mit dem Thema „Die Gestalt der Frau in der modernen persischen Prosaliteratur“. Ihr Roman Unerfüllte Träume einer Iranerin ist in persischer Sprache bereits auf große Resonanz gestoßen und liegt mittlerweile in 2. Auflage vor. Auch einen Erzählband hat sie bereits in persischer Sprache veröffentlicht. Immer wieder werden ihre Kurzgeschichten in verschiedenen Zeitschriften publiziert. Darüber hinaus verfasst sie Rezensionen und Satiren. Noshin Shahrokhi ist verheiratet und Mutter zweier Töchter.
Siehe auch:  http://www.noufe.com

 

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Manouchehr Abrontan ist 1955 in Teheran geboren. Der diplomierte Betriebswirt studierte Film- und Theaterwissenschaft in Teheran und Kerman, Iran, und arbeitete als Direktor und Film-Editor für das iranische Fernsehen. Seit 1987 lebt er in den Niederlanden, wo er die Filmakademie Hilversum erfolgreich absolvierte. Neben seiner Arbeit als Regisseur zahlreicher Dokumentarfilme und als Video-Editor Trainer-Dozent am Internationalen Medienzentrum in den Niederlanden gilt seine große Leidenschaft der Poesie und Prosa. Gottes gute Engel gibt ein eindrucksvolles Bild seines literarischen Schaffens, das er mit über 70 phantasievollen Farbkompositionen illustriert. Das erstmals in deutscher Sprache veröffentlichte Werk leitet uns in die visuelle Welt, deren Dimension über das Wort hinausgeht.
Manouchehr Abrontan bezeichnet sich selbst als "Non-Linear Thinker", daraus entstehen seine künstlerischen Werke.

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Kaouther Tabai ist 1964 in Tunesien geboren und lebt seit 1983 in Deutschland. Sie studierte an der Technischen Universität in München Informatik und arbeitet als Software-Entwicklerin.
Kaouther Tabai schreibt in ihrer Muttersprache Arabisch und in Deutsch. Zu ihrem Schaffensspektrum gehört auch die Übersetzung zeitgenössischer arabischer Literatur ins Deutsche. Bisher zahlreiche Publikationen von Erzählungen in Anthologien, Zeitschriften und Rundfunk, in Tunesien sowie in Deutschland.
"Die Neugier und Euphorie der Jugend ließen mich Ariana, meine Heimatstadt bei Tunis, verlassen. Die Liebe ließ mich in München hängen bleiben. 'Nein, bereuen tue ich nichts, gar nichts!', wie Edith Piaf singt. Meine Muttersprache Arabisch ist meine Heimat, sie lebt in mir überall, wohin ich komme, und in die deutsche verliebte ich mich auf den ersten Blick; das 'Ja'-Wort war mein Anfang mit ihr. Doch auf dem tagtäglichen Weg zur Arbeit, in das Softwarehaus im sachlichen Büroviertel, begleiten mich täglich deine Stimmen ... Ariana."
Ihr erfolgreicher Titel Das kleine Dienstmädchen liegt bereits in 2. Auflage vor.

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Sahand Zimmermann ist 1976 in Marburg geboren. Er verbrachte seine Grundschulzeit in Teheran und ist seit 1986 wieder in Deutschland. 2004 schloss er sein Studium der Innenarchitektur und Szenografie ab und arbeitet seither als Szenograf und Autor.
Der Autor des zauberhaften Romans über die alt-iranische Göttin
Anahita spricht fünf Sprachen: Deutsch, Farsi, Französisch, Englisch und Spanisch. 1996 und 2004 unternahm er halbjährige Bildungsreisen durch Nordengland, Italien und Griechenland.

 

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Agapi Mkrtchian, geboren 1956 in Gegaschen in der Republik Armenien. Die Autorin von Meine andere Hälfte hat "Deutsch als Fremdsprache" in Jerewan studiert und anschließend Germanistik in Jena. Zunächst arbeitete sie als Lektorin für "Deutsch als Fremdsprache" in Jerewan, später als Abteilungsleiterin im weltweit einzigartigen "Kindermuseum". Trotz des Reiseverbots gelang es ihr, 1986 in die BRD zu ihrem deutschen Mann einzureisen, den sie 1985 geheiratet hatte. Sie absolvierte ein Aufbaustudium an der J.W. von Goethe-Universität in Frankfurt am Main und arbeitet seit 1993 als Lehrerin an einer Wiesbadener Schule. Agapi Mkrtchian hat eine Tochter.

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Samvel Ovasapian ist 1941 in einem kleinen Ort süd-westlich von Teheran/Iran in einer armenischen Familie geboren. Nach dem Abitur in Teheran ging er zum Studium an das Polytechnische Institut in Jerewan/Armenien. Seit 1971 lebt Samvel Ovasapian in Berlin. Er ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Er schreibt Prosa auf Armenisch und Deutsch. Einige seiner Erzählungen sind in deutschen Anthologien und in armenischen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht worden. In Onkel Aschot erzählt er von der Sehnsucht nach der verlorenen Heimat, in den Notizen eines Berliner Taxifahrers lässt er Typen wie aus dem "Berliner Milljöh" entstehen.

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Norajr Adaljan ist 1936 in Simpherapol/Ukraine geboren und lebt heute in der armenischen Hauptstadt Jerevan. Der Literaturwissenschaftler und Autor von 30 Büchern - Erzählungen, Romane, Dramen - war von 1982 bis 1986 Chefredakteur der armenischen Literaturzeitung "Grakan Tert". Darüber hinaus war er 2. Vorsitzender des Schriftstellerverbandes in Armenien. Seine mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichneten Werke wurden in zahlreiche Sprachen, u.a. ins Russische, Englische und Bulgarische, übersetzt. In seiner ersten in deutscher Sprache vorliegenden Novelle Schuld und Liebe erzählt er die Geschichte einer Richterin und eines wegen Mordes Angeklagten, deren Schicksale tief miteinander verwoben sind.

 

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Sybill-Angelica Zweigert ist Malerin und Farbtherapeutin. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Die Arbeit ihres Mannes bedingte ein Leben im Ausland, das sie nach Brasilien, Syrien, in den Niger, nach Benin und nach Kamerun führte. Flexibel in ihrem Beruf als Künstlerin, schaffte sich Sybill Zweigert ihre eigenen künstlerischen Projekte. Das Malen und Schreiben war ihr dabei ein Anliegen und zugleich ein Mittel, sich den Herausforderungen der verschiedenen Kulturen und Lebensgebräuche der jeweiligen Länder zu stellen, sie zu verstehen und zu verarbeiten.
In
Sind Sie glücklich? erzählt sie mit viel Humor Geschichten, betrachtet Fragen und Antworten des Lebens, die viele Menschen, an allen Orten der Welt, betreffen. Im Mittelpunkt stehen jedoch die zahlreichen Übungen, die Ihnen helfen, einen Leitfaden für Ihren ganz persönlichen Weg zum Glück zu entwickeln.

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Siegrid (Sigi) Bachmann ist 1963 in Aschaffenburg geboren. Nach ihrem Schulabschluss wurde sie zur Einzelhandelskauffrau ausgebildet und arbeitet heute als kaufmännische Angestellte. Daneben absolviert sie derzeit eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Siegrid Bachmann ist verheiratet und Mutter eines Sohns und einer Tochter.
Ihr erstes Buch "Pflichtschuldigkeit" publizierte sie 2005
. Die Novellen beschäftigen sich insbesondere mit den zwischenmenschlichen Beziehungen und deren Auswirkungen. Durch zufällige Ereignisse werden die Beteiligten aus ihrem alltäglichen Leben gerissen und mit der Notwendigkeit konfrontiert, ihre bisherigen moralischen Vorstellungen zu überdenken.
Ähnlich geht es der Hauptperson in ihrem Roman
Parodie, in dem ein Vater von heute auf morgen die Mutterrolle komplett übernimmt.

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Amor Ben Hamida, geboren 1958 in Medenine (Süd-Tunesien), lebt in Rorschach/Schweiz und arbeitet in Zürich. Er wuchs im Kinderdorf Pestalozzi, Trogen, auf, wo er mit Kindern aus vielen verschiedenen Nationen, Religionen und Sprachen zusammen gelebt und aus dieser Zeit schöne Kindheitserinnerungen behalten hat. Sein Leben ist durch diese Erfahrung von Toleranz und multikultureller Umgebung geprägt worden. Sein erklärtes Ziel ist es, den Europäern die Sicht der Nordafrikaner, insbesondere der Tunesier, näher zu bringen. Dabei geht er selbstkritisch mit seiner Kultur und seiner Gesellschaft um. Er will aber auch, dass die Tunesier die Einstellung und die Gedanken dieser unbekannten „Touristinnen“ besser verstehen lernen. Das ist ihm mit Tunesier sucht Europäerin - zwecks Heirat gelungen!

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Annelies Ismail ist 1942  in Berlin geboren und seit 1965 mit einem Ägypter verheiratet. 40 Jahre lang war sie in der Computerbranche tätig, davon 18 Jahre lang selbstständig – gemeinsam mit ihrem Mann. Nach Aufenthalten in Deutschland, in den USA und Frankreich lebt sie seit vier Jahren den größten Teil des Jahres in Alexandria, Ägypten. Die Begegnung mit anderen ausländischen Frauen dort, die wie sie selbst mit einem Ägypter verheiratet sind, war der Auslöser zu ihrem Buch Mein Mann ist Ägypter.

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Anja Steinert ist 1969 in Rostock geboren. Nach der Mittleren Reife arbeitete sie dort zunächst als Hotelfachfrau und später als Stewardess bei einer Reederei. 1990 siedelte sie in den Westen über, absolvierte die Fachoberschule für Hauswirtschaft und Ernährung und war in verschiedenen Hotels und Restaurants, u.a. als Restaurantleiterin, beschäftigt. Heute arbeitet sie als kaufmännische Angestellte.
Die Gedichte ihres Erstlingswerks
Und dann... hat Anja Steinert nach dem Tod ihres Vaters spontan niedergeschrieben. Ihr Wunsch ist es, Menschen Mut zu machen, die ebenfalls mit einem schweren Verlust fertig werden müssen, sie möchte ihnen das Gefühl geben, dass jemand ebenso empfindet. Und dass es weitergeht. "Oftmals ist es nur ein Gedicht oder ein Satz der einem gut tut", schreibt sie.

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"Simin Daneshwar war die erste Romancierin Irans, die Berühmtheit erlangte." (Süddeutsche Zeitung)

Simin Daneshwar ist 1921 in der südiranischen Stadt Schiraz als Tochter einer wohlhabenden Familie geboren. Sie besuchte bis zum Abitur die Englische Schule ihrer Heimatstadt. Anschließend studierte sie in Teheran Literatur, wo sie in einem amerikanischen Internat lebte. Obwohl ihr Vater als Arzt über ein sehr gutes Einkommen verfügte und ihre Mutter ebenfalls wohlhabend war, arbeitete Simin Daneshwar während ihres Studiums bei Radio Teheran und der Zeitung "Iran", wo sie bereits Anfang der vierziger Jahre unter dem Pseudonym ‚Shiraziye Binam‘ Kurzgeschichten veröffentlichte. 1948 erschien von ihr als erster iranischer Frau ein Erzählband unter dem Titel "Das erloschene Feuer" (Atesh khamush), der 16 Kurzgeschichten vereinte, die zuvor in der Tageszeitung "Keyhan", der Frauenzeitschrift "Banu" und dem Magazin "Omid" erschienen waren. Ebenfalls im Jahr 1948, das auch das Jahr ihrer Promotion im Fach Literatur war, lernte sie den bekannten Schriftsteller und Essayisten Jalal Al-Ahmad kennen. 1950 heiratete sie Jalal Al-Ahmad, dessen Vater gegen die Verbindung seines Sohnes mit einer Frau war, die keine islamische Kopfbedeckung trug.
Auch nach ihrer Eheschließung blieb Simin Daneshwar literarisch aktiv. Sie ging sogar ins Ausland und studierte von 1952 bis 1954 mit einem Fulbright-Stipendium an der Universität von Stanford (USA). Wieder nach Iran zurückgekehrt, lehrte sie von 1961 bis zu ihrer Emeritierung 1981 als assoziative Professorin an der Fakultät für Schöne Künste der Universität Teheran, da man ihr wegen ihrer kritischen Einstellung einen regulären Lehrstuhl verweigerte. 1968 wurde sie als erste Frau zur Vorsitzenden des neu gegründeten Schriftstellerverbandes Irans gewählt. Seit im Jahr 1969 ihr Mann aus einem bis heute ungeklärten Grund aus dem Leben schied, lebt sie allein in Teheran, wo sie als freie Schriftstellerin arbeitet.
Bei Glaré sind ihr Roman
Drama der Trauer
und der Erzählband Frag doch die Zugvögel erschienen. Auch in den Anthologien sind ihre Erzählungen enthalten.

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Ranka Ewers ist während des zweiten Weltkriegs in Niedersachsen geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur und Studium war sie einige Jahre im Schuldienst tätig, dann Heirat und Übersiedelung nach Irland. Zwei Kinder. Seit 32 Jahren lebt Ranka Ewers mit ihrem Mann auf einer Farm im Südosten der Insel. Als Hobby züchten sie Rot- und Sikawild sowie Vollblüter.
Fermate ist ihr 4. Roman. Zu dem Buch kam es, als eine gute Freundin ein ähnliches Schicksal durchmachte. "Das hat mich nicht losgelassen und ich wollte unbedingt solch eine Frauengestalt zeichnen und versuchen, sowohl die Beweg- und Hintergründe als auch alle erforderlichen Schritte in ihrer Alltäglichkeit darzulegen."

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Barbara Hennings,  Diplom-Betriebswirtin (FH), ist 1960 geboren. Insgesamt war sie elf Jahre lang in verschiedenen Institutionen innerhalb der Bankenwelt tätig, bevor sie 1996 dieser Branche endgültig den Rücken zukehrte. Sie durchmischte ihre berufliche Laufbahn mit verschiedenen Auslandsaufenthalten vornehmlich in Lateinamerika. Heute ist sie Beraterin für klein- und mittelständische Betriebe.
2007 erhielt sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Gabriéle Brassard nach zehn Jahren Dichterfrühstück den Förderpreis für Literatur in Bad Kreuznach. Im selben Jahr initiierte sie gemeinsam mit der Stadtbücherei Mörfelden-Walldorf das Dichterfrühstück in Walldorf. Von 2006 bis 2010 war Barbara Hennings im Vorstand der Literaturgesellschaft Hessen e.V.
Ihre Romane in der Edition Iris:
Saytana - oder: Wenn Du zum Drahtseil gehst, vergiss die Flügel nicht
und:
Der Geier auf dem Schornsteinsims.

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Depp Zonzen (Dirk Sörnsen) ist 1969 in Eckernförde geboren. Nach dem Realschulabschluss und einer Ausbildung als Druckvorlagenhersteller absolvierte er die Fachoberschule Wirtschaft und erwarb 1993 die Fachhochschulreife. Seit 1992 widmet er sich der Malerei (Auszeichnung bei einem bundesweiten Kunstwettbewerb zum Thema "Nachbarn" und verschiedene Ausstellungen) und zunehmend auch der Schriftstellerei. Bei Glaré ist Anfang 2008 sein zweites Buch erschienen. In seinem Erzählband Trash legt er verblüffende Milieustudien aus dem Sektenumfeld vor. Ebenfalls von ihm ist das Poem Gott - Geist - Menschheit. Auf der Suche nach dem Sinn.

 

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Abdel Salam Ismail ist 1943 in Ägypten geboren. Nach seinem Studium der Anglistik und Linguistik an der Universität Kairo promovierte er 1975 in Leipzig. Er war als Dozent für Sprachwissenschaften an verschiedenen Universitäten tätig, übersetzte zahlreiche literarische Werke aus dem Deutschen ins Arabische und arbeitet als selbstständiger Übersetzer und Dolmetscher für Deutsch - Englisch - Arabisch. Abdel Salam Ismail ist verheiratet und hat sechs Kinder. Nach dem Erfolg mit seinem Erstlingswerk Und vergiss nicht zu schreiben verfasste er das Sachbuch Lass Islam Frieden sein. Hüte dich vor den Hasspredigern.

 

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Hermann Schulze-Berndt, 1958 als Sohn eines Deutschen und einer Niederländerin geboren, studierte katholische Theologie, Erziehungswissenschaften und Latinistik. Er lebt er als Religions- und Lateinlehrer mit Ehefrau Helena sowie seinen beiden Töchtern im niedersächsischen Bad Bentheim. Seit 1994 schreibt und spricht er Morgenandachten für den Norddeutschen Rundfunk. Er textet seit vielen Jahren für Musikspiele, Kinderlieder und neue religiöse Gesänge. Beim Katholikentag 1990 in Berlin wurde sein Oratorium „Unser Vater" uraufgeführt, 1999 im Filderdom bei Stuttgart seine Kantate „Feueratem".
In seinem neuesten Sachbuch bei Glaré
Abrahams Erben. Mose, Jesus, Mohammad
belegt er aus theologische Sicht, warum Juden, Christen und Muslime zur Zusammenarbeit berufen sind.

Pressestimmen zu "Alle Bosheit dieser Erde":
"Die eigentliche Hauptfigur aber, mit der sich der Romanheld auseinandersetzen muss, ist die katholische Kirche. Ihre Unfähigkeit, sich zu reformieren, sich auf die veränderten Lebensbedingungen der Gläubigen einzulassen, ihre Macht- und Geldgier sind es, denen der Autor mit spitzer Feder zu Leibe rückt." (Grafschafter Nachrichten)
Die
Grenzland Wochenpost zitiert: "Vater saß wie gebannt vor dem Fernsehschirm. Am liebsten hätte er das Gerät ausgepresst, um nähere Informationen herauszufiltern... Ziel der päpstlichen Mission war der Sitz der Vereinten Nationen. Wie einst Franz von Assisi vor Saladin, so hielt der römische Bischof vor der UN-Vollversammlung eine flammende Rede für den Frieden."

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Irmtraud Habib ist 1939 in Vogelsberg in Thüringen geboren. 1961 heiratete die Außenhandels-Kauffrau den Iraker Khadhim Habib. Sie lernte Arabisch und begleitete ihren Mann nach Bagdad/Irak und später nach Algier/Algerien, bevor sie 1981 mit ihren beiden Kindern nach Berlin/DDR zurückkehrte. In Unter der heißen Sonne von Bagdad erzählt sie von dieser abenteuerlichen Zeit.

In ihrem 2. Buch Als Bastard geboren schildert sie das Schicksal eines kleinen Jungen, der in den 1920-er Jahren in Heimen und Pflegefamilien aufwachsen musste, weil er ein uneheliches Kind war - eine Geschichte, die sich tatsächlich so zugetragen hat.

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Ahmad Mahmud (Pseudonym für Ahmad E’ta), 1931 in der südiranischen Stadt Ahwas geboren und 2002 in Teheran gestorben, ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Irans. Er hat seit 1954 mehr als sechzig Erzählungen, vier Romane sowie mehrere Drehbücher verfasst. Doch auch einige Romane und Erzählungen aus seiner Feder haben auf eine Veröffentlichung warten müssen. In seiner Jugendzeit in den fünfziger Jahren war er wie viele seine Zeitgenossen in einer der erdölreichsten Gegenden der Welt, im Süden Irans, in die politischen Kämpfe für die Verbesserung des erbärmlichen Daseins seiner Landsleute verwickelt, wofür er als Freiheits- und Gerechtigkeitskämpfer einige Jahre Gefängnis und Verbannung erntete. Zum ersten Mal wurde er als Zwanzigjähriger in Ahwas inhaftiert. Es folgte eine Verbannung, die bis 1957 dauerte und als er zurückkehrte, sah er, nun als gesellschaftlich Entrechteter, dass sich das Land und insbesondere seine Heimatstadt in vielerlei Hinsicht verändert hatten.
Ahmad Mahmud arbeitete auf mehr als zwanzig verschiedenen Stellen. Seine Unbeständigkeit und Unruhe in der Arbeit für Brot und zum Überleben steht in Kontrast zu seiner Gelassenheit und Standhaftigkeit in der Literatur. Seine Erzählweise ist stark vom Realismus geprägt, doch ein innerer Monolog zieht sich durch sein gesamtes Werk hindurch. Mahmud zeigt Menschen, die sich in der Dynamik einer Gesellschaft im Modernisierungsprozess befinden, von denen man eine besondere Anpassungsfähigkeit verlangt. Sein Stil ist unspektakulär, fesselnd und authentisch und stark von der gesellschaftlichen Umgebung geprägt. Er gelingt ihm stets eine Beziehung zwischen sich als Autor und den Personen des Werkes herzustellen.
Dem Schriftstellertum misst der Autor eine politische und gesellschaftliche Verantwortung bei, meidet aber zugleich den Aktionismus und konzentriert sich auf seine Aufgabe als Schriftsteller. Bei Glaré ist neben zahlreichen Erzählungen auch sein Roman
Die Rückkehr erschienen.

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Hussain Al-Mozany, geboren 1954 in Amarah/Südirak, wuchs in Bagdad auf. 1978 ging er in den Libanon, wo er als Journalist arbeitete. Seit 1980 lebt er in Deutschland. Er studierte in Münster Arabistik, Islamwissenschaft, Germanistik und Publizistik. 1991 bis 1993 Forschungsaufenthalt in Kairo. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
Hussain Al-Mozany ist Übersetzer zahlreicher Werke deutscher Autoren ins Arabische, darunter "Die Blechtrommel" von Günther Grass.
Hussain Al-Mozany wurde 2003 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet.

Bei Glaré erschien sein Roman: Der Marschländer.

Andere über ihn:
"Einfühlsam und tiefgründig erzählt er vom Schicksal eines in die Flucht geschlagenen jungen Mannes, der seine verlorene Heimat durch die Anpassung an die deutsche Befindlichkeit zu ersetzen sucht." (Westfälische Nachrichten)
"Al-Mozanys Roman wird von einer Sprachkraft bestimmt, die den politisch-gesellschaftlichen Konnex der Lebensgeschichte stets nur facettenhaft andeutet, dafür aber um so anschaulicher den Erlebnishorizont des unvollkommenen, gerade in seinen menschlichen Schwächen sympathischen Helden ausbreitet. Der ironische Gestus des Erzählers verhindert schon im Ansatz einen moralisierenden Ton ... Alwan ist weder ein heroischer Kämpfer noch ein Glücksritter, und weil er beides nicht darstellt, kann der Leser Alwans Handlungslogik auf bestechende Weise nicht nur nachvollziehen, sondern sich selbst in der Figur spiegeln." (TEXT + KRITIK)
"Die Erzählung drängt sich nicht auf. Doch laute Stimmen, die wenig zu sagen haben, gibt es genug. Hier begegnet man einer leisen, die um so mehr zu erzählen hat. Man nähert sich ihr gerne." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Das Buch ‘Der Marschländer‘ schildert aus der Sicht eines Suchenden und nie Findenden den Kontrast der verschiedenen Kulturen und Weltanschauungen... wobei diese oft in erfrischend komischer Weise aufeinander treffen." (Münsterischer Anzeiger)

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Massoud Atai, geboren am 4. April 1943 in Waramin, einer Kleinstadt vierzig Kilometer südöstlich von Teheran. Nach dem Abitur emigrierte der Literatur- und Musikfreund in die Bundesrepublik Deutschland, wo er Medizin studierte. Seit 1977 lebt und arbeitet er als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Duisburg. In diesen Jahren widmete er sich weiterhin der Literatur und Musik. Seine ersten Gedichte schrieb er mit zwölf, seine erste Geschichte mit neunzehn Jahren. Unter dem Titel "Der Junge aus Waramin" erschien 1990 sein erster Erzählband, welcher rasch ein großes Publikum und beachtliche Aufmerksamkeit bei Rundfunk und Presse fand. 1995 wurde sein zweites Buch "Auf den Schwingen der Sehnsucht" auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Im Jahr 2000 veröffentlichte er seinen zweiten persischen Gedichtband "Schole-haye Paizi" (Herbstflammen). Zwei Jahre später wurde ein weiteres Buch mit 18 Erzählungen unter dem Titel "Awai az amagh" (Das Echo aus der Tiefe) in Teheran veröffentlicht und im Winter 2004 kam sein dritter persischer Gedichtband "Fassle-Khamouschi" (Die Jahreszeit des Schweigens) auf den Markt. Massoud Atai komponierte auch mehr als 40 Lieder, die zum Teil in Iran, in Europa und in den USA mit verschiedenen Interpreten und Orchestern aufgenommen worden sind.
Sein neuestes Buch
Irrwege der Leidenschaft setzt die Reihe
East meets West des Glaré Verlags fort.

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Esmail Fassih, geb. 1934 in Teheran, gest. im Juli 2009, hat in den USA studiert und jahrelang in Iran als Dozent gelehrt. Nach der Revolution ist er zwangsweise - im Alter von 46 Jahren - in Rente geschickt worden. Als freier Schriftsteller und Übersetzer war er einer der produktivsten iranischen Gegenwartsautoren.
Sein Roman
Winter '83 gibt dem ersten Golfkrieg ein erschütterndes, menschliches Gesicht.

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Gerda Blechner ist Jahrgang 1937. Nach einem humanistischen Abitur studierte sie Spanisch und Russisch in Heidelberg. 1961 absolvierte sie ein Praktikum in Madrid und studierte anschließend Psychologie, später zusätzlich noch Ethnologie. Promotion.
1971 arbeitete sie bei F. Basagilia in Arezzo, der wesentlich an der Auflösung der psychiatrischen Anstalten in Italien mitwirkte, anschließend war sie zwei Jahre lang in einem pädagogisch-psychologischen Projekt des italienischen Konsulats in Baden-Württemberg tätig. Dem folgte eine einjährige Phase an der Hacettepe Universitätsklinik in Ankara, Psychiatrie und Kinderpsychiatrie.
Nach ihrer Weiterbildung in Familien-, Hypnose- und Schmerztherapie war Gerda Blechner 1984 an der Schmerzklinik in Fulham (Charing Cross Hospital) beschäftigt und 1986 bis Ende 1990 arbeitete sie an verschiedenen Schmerzambulanzen. Seit 1991 leitet die Autorin von
Seelenärzte im Visier eine in psychotherapeutische Praxis mit einem Anteil von 50 % ausländischer Klienten.
Gerda Blechner hat eine Reihe wissenschaftlicher Publikationen und verschiedene Bücher geschrieben. Inzwischen ist sie in der empirischen Forschung tätig.
Ihre Sprachkenntnisse in Italienisch, Türkisch und Neugriechisch erwarb die Mutter zweier erwachsener Kinder und Großmutter durch ihre privaten Kontakte mit Migrantinnen und Migranten.

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 Waltraut Freigang ist 1924 in Ostpreußen geboren. Nach Vertreibung und Flucht fand sie im Frühjahr 1945 in Ludwigsburg ihre zweite Heimat. Hier ließ sie sich zur Schauspielerin ausbilden und fand nach staatlicher Anerkennung ein Engagement am Schillertheater in Ludwigsburg. Nachdem das Theater nach der Währungsreform schließen musste, heiratete sie 1949 und war viele Jahre als Hausfrau und Mutter von drei Kindern daheim. Später arbeitete sie in verschiedenen Berufssparten, die letzten zwanzig Jahre als Sozialarbeiterin. Im bereits fortgeschrittenen Alter absolvierte sie eine Ausbildung als personenzentrierte Gesprächspsychotherapeutin und Heilpraktikerin. 1989 machte sie sich selbstständig und eröffnete eine eigene Praxis. Ihre Gedichte in dem Band Suche nicht - finde! und ihre Erzählungen in Das Leben geht weiter! zeugen von ihrer reichen Lebenserfahrung.
Im Frühjahr 2008 erschien ihr neuer Gedichtband:
Schatten und Licht.

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Tuula Greß ist 1946 in Haukivuori, Finnland geboren. Nach dem Abitur zwei Jahre Aufenthalt in Schweden, Deutschland und England, wo sie arbeitete und die Landessprache erlernte. Nach ihrer Rückkehr nach Finnland studierte sie am Sprachinstitut Tampere, Erwerb des Übersetzerinnen-Abschlusses. 1971 Einreise nach Deutschland. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in der Nähe von Frankfurt am Main.
Sie ist Autorin der Anthologien
Bunt & bündig und Von fernen Gefühlen und Orten, in der auch ihre Erzählung "Das Jahr der Veränderungen", erschienen ist.

 

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Olaf Hagedorn, geboren am 12.03.1967 in Preetz/Holstein. Nach Besuch der Hauptschule Ausbildung zum Tankwart. Später Abendrealschule in Kiel, nebenbei Tätigkeit in der Arbeitsloseninitiative in Preetz und Ausbildung zum Erzieher. Seit 1997 freischaffende Tätigkeit. Erster gewerkschaftlicher Kontakt während der Ausbildung, 1988 Eintritt in die SPD und ÖTV, von 1992 bis 1996 Kreis-Juso-Vorstandsmitglied im Kreis Plön, 1994 bis 1996 Mitglied der SPD-Fraktion in der Preetzer Stadtvertretung, Mitglied im DGB-Ortskartell, Mitarbeit in der Preetzer Antifa. Später Rückzug aus der aktiven Politik, 1998 Umzug nach Kiel und Austritt aus der SPD. Veröffentlichungen seiner engagierten und zeitkritischen Lyrik u.a. im "Brückenschlag" (Parmaus-Verlag, Neumünster), in regionalen Zeitschriften und Zeitungen. Lesungen u.a. auf den norddeutschen Büchertagen in Kiel. Bei Glaré sind seine Gedichtbände Von der Würde und Ewiges Verlangen erschienen.

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Babara Höhfeld ist 1934 in Dortmund geboren. Studium an der Universität Saarbrücken, Erwerb des Übersetzer- und des Dolmetscherdiploms. 1959 Heirat, Umzug nach Luxemburg. Als Übersetzerin im Dienste der EU tätig. Gründungsmitglied des "Luxemburger Frauentheaters", Gründung und Leitung des luxemburgischen Poesie-Telefons bis 1990. Mitglied des luxemburgischen Schriftstellerverbands und des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS). Sie ist freie Publizistin, Übersetzerin, Feldenkrais-Lehrerin, Autorin von Gedichten, Erzählungen und Romanen. Seit 1998 Vorsitzende der "Literaturgesellschaft Hessen e.V.". Sie hat zwei Töchter und lebt seit 1991 in Frankfurt am Main.
Ihre Erzählung "Drei Sommer" ist 2005 in der Anthologie
Von fernen Gefühlen und Orten erschienen.

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Shmuel Kedi ist am 7.9.1953 in Jaffa (Tel Aviv) als zweiter von drei Söhnen eines konvertierten Arabers und einer jüdischen Rabbinertochter aus Libyen geboren – der ersten Mischehe im neu gegründeten Staat Israel.
Seine ersten Lebensjahre verbrachte er in der bedrückenden Enge eines Übersiedlerlagers in Jaffa, wo ihn der bunte Schmelztiegel von Juden aus aller Herren Länder faszinierte, die mit ihren unterschiedlichen Kulturen und Mentalitäten auf kleinstem Raum zusammenlebten. Als die Familie später eine Einzimmer-Dachwohnung im arabischen Teil Jaffas bezog, lebten die Kinder zwar inmitten arabisch sprechender Menschen, doch zugleich in ihrer eigenen jüdisch-hebräischen und geheimnisvollen Welt der als Wahrsagerin tätigen Mutter. Mit der Zeit verstand Kedi jedoch, dass sein Vater, obwohl er aus Liebe zur Mutter konvertiert war, selbst kein Jude war, was für den Jungen zu einer Identitätskrise führte. Seine Mutter wiederum war aufgrund ihrer Verbindung von ihrer Familie ausgestoßen worden. In dieser Vereinsamung zerbrach schließlich die Ehe seiner Eltern und Kedi wurde mit neun Jahren in einem Heim für schwer erziehbare Kinder untergebracht, wo er trotz der vom Faustrecht diktierten Atmosphäre den Weg zur Kunst fand, um das Erlebte zu verarbeiten. Die Pubertätsjahre verbrachte er im Kibbuz, seinen Wehrdienst 1971 bis 1974 leistete er während des Jom-Kippur-Krieges. Der Verlust seines Spielkameraden aus Heimzeiten prägte sein späteres Schaffen.
1980 folgte er seiner damaligen Liebe nach Deutschland. Nach mehrjähriger Pause, in der er sich als allein erziehender Vater völlig seiner Tochter widmete, arbeitet Shmuel Kedi heute als Musiker, Autor und Gesangspoet in Deutschland. Der Friedensaktivist organisierte Kinder- und Jugendaustausche zwischen Deutschland und Israel und gründete die Initiative „The little white Bridge – Projekt“ – einen Zusammenschluss von Musikern für Frieden im Nahen Osten.

Shmuel Kedi hat zwei Romane und mehrere Kurzgeschichten verfasst sowie drei CDs produziert. Im Mittelpunkt seiner Werke steht das Spannungsfeld zwischen Orient und Okzident, die Suche nach Identität und Zugehörigkeit, so auch in seinem Roman Auf ewig fremd – jedoch nicht im Morgenland, und vor allem das Meer der Mitte mit der kargen und schönen Landschaft um das Dorf seines Vaters in Obergaliläa, das er in seinem neuen Buch Jerusalem liegt am Nordpol (2008) würdigt.
Shmuel Kedi gestaltet seine Lesungen mit einem musikalischen Rahmen selbst gedichteter und -komponierter Lieder.

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Susanne Konrad (Susanne Czuba-Konrad) geb. 1965 in Bonn. Studium der Fächer Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien in Konstanz und Frankfurt am Main. 1995 Promotion über Goethes Roman "Die Wahlverwandtschaften". Studienreferendariat an einem Frankfurter Gymnasium. 1998/99 kulturelle Projektarbeit für SOS Rassismus - Zivilcourage e.V. Seit 1990 Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung, seit 2001 im öffentlichen Dienst. 1999-2002 Hochschullehraufträge zur Literatur der Migration. Leitung von Workshops zum kreativen Schreiben. Sachbuchveröffentlichungen, literarische Beiträge in Anthologien, Rezensionen und Artikel in Zeitschriften, Vorträge und Autorenlesungen, Organisation von Literaturveranstaltungen. 2005 Veröffentlichung des Romans "Camilles Schatten." 
Ihre Erzählung "Die fremde Mutter" ist 2005 in der Anthologie Von fernen Gefühlen und Orten
erschienen.
http://www.czuba-konrad.de

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Radvana Krasl, 1954 geboren in Prag, Studium der Geographie an der Prager Karl Universität. Sie veröffentlichte zahlreiche Studienreiseberichte und arbeitete als Redakteurin im Prager Touristikverlag Olympia. 1987 immigrierte sie nach Deutschland. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in Frankfurt am Main.
Sie ist Autorin der Anthologien
Bunt & bündig und Von fernen Gefühlen und Orten
, in der auch ihre Erzählung "Anna auf der Nadelspitze", erschienen ist.

 

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Eva Krüger, Dr. med., geboren 1962, aufgewachsen in einer Ärztefamilie, Studium der Kunstgeschichte (unvollendet) an der J.W.Goethe-Universität Frankfurt am Main, Studium der Humanmedizin an der Uni-Klinik Frankfurt/Main, 1992 Dritter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, 1993 Promotion. Anstellung als Assistenzärztin (Kliniken in Frankfurt und Bad Camberg). Seit 1997 wohnhaft und tätig (Abteilung Orthopädie) in Bad Homburg/Taunus. Verheiratet mit einem Arzt seit 2001; eine Tochter, geb. 2003. Interessenschwerpunkte: Buddhismuskunde, Indologie, Vergleichende Religionswissenschaft, fernöstliche Philosophie, fremde Kulturen, exotische Länder, Studienreisen. Publikation lyrischer Texte in diversen Zeitschriften/Anthologien. Bei Glaré ist ihr Lyrikband Vergänglichkeit erschienen.

 

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Karsten Masch, geboren 1965 in Bad Oeynhausen/Westf., Musiker und Schriftsteller. 1990 zog er nach Berlin und studierte an der TU Soziologie, Psychologie und Anglistik. 1994 schrieb er erste Kurzgeschichten und Gedichte. Gleichzeitig zahlreiche musikalische Veröffentlichungen und Konzerttouren. 1996 entstand seine erste deutschsprachige CD, deren Texte sich satirisch-kritisch mit Themen wie Rechtsradikalismus und Starkult auseinandersetzen. 1997 "Die Synagoge" (Drehbuch). In seinen ersten Roman Im Zweifel aller Dinge flossen eigene Erfahrungen aus seinem Krankenhausaufenthalt nach einem schweren Motorradunfall ein. Karsten Masch arbeitet als pädagogischer Leiter bei einem freien Träger, der soziale Projekte mit jugendlichen Randgruppen in Berlin initiiert.

 

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Hossein Nushazar wurde 1963 in Teheran geboren. Seit 1986 lebt und arbeitet er in Deutschland. Er ist Schriftsteller und Journalist und Chefredakteur der seit 1995 im Ausland erscheinenden persischsprachigen Literaturzeitschrift "Sang". Darüber hinaus ist er Mitglied der Redaktion der zweisprachigen (persisch und englisch) in den USA erscheinenden Literaturzeitschrift "Kaktus". Zwei Romane und zwei Erzählbände  von ihm sind in persischer Sprache erschienen. 1998 wurde seine Erzählung "Briefe eines Krokodils an seinen Doppelgänger" in der Anthologie Östliche Brise veröffentlicht. Seine Erzählungen und kritischen Literaturbeiträge werden regelmäßig von in  Deutschland, USA und Kanada erscheinenden persischsprachigen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. Bei Glaré erschien sein Kurzroman Aufgezehrt durch die Stadt in der Reihe East meets West.

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Sam Rapithwin wurde 1962 im Westen Irans geboren. Als junger Mann nahm er aktiv an der Massenbewegung teil, die im Februar 1979 zum Sturz des Schahs führte. Wie die Mehrheit der Iraner unterstützte auch er anfangs die neue Regierung, bereits einige Wochen nach der Revolution jedoch schloss er sich der Opposition an, wofür er dreimal inhaftiert wurde. Zwischen 1982 und 1984 war er im Iran auf der Flucht und musste sich wie Tausende andere im Untergrund aufhalten, bis er  Anfang 1984 über Pakistan nach West-Berlin gelangte und dort politisches Asyl beantragte. Im Rahmen seiner politischen Aktivitäten besuchte er 1985 bis 1986 viele deutsche Asylantenheime. 1987 zog er sich endgültig aus der Politik zurück. Er hat in Deutschland studiert und promoviert und sich in dieser Zeit intensiv mit der deutschen Literatur beschäftigt. Gegenwärtig ist er als Wissenschaftler tätig. Seit einigen Jahren lebt er in Kanada.

Mein deutsches Kind heißt sein bei Glaré in der Reihe East meets West erschienener Erzählband.

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Sabine Rieger, geb. 1959 in Hannover, Ausbildung zur Erzieherin. Anschließend Studium mit Abschluss Dipl.-Sozialpädagogin und Dipl.-Sozialarbeiterin. Seitdem in der Erwachsenenbildung tätig. Sie lebte vier Jahre auf Teneriffa, wo sie für deutschsprachige Zeitungen arbeitete und selbst eine leitete. Dort entstand auch ihr erstes Buch Ch@tlove. Seit Juni 1999 lebt sie mit Mann und Tochter wieder in Deutschland. Sie wohnt in Dietzenbach bei Frankfurt und arbeitet als Leiterin eines Bildungsinstituts in Offenbach.
"Sabine Rieger hat das Verdienst erworben, hier mit ihrem ersten Internet-Briefroman für Klarheit zu sorgen... Kurzweiliger Schmöker, zeitgerecht. Kann man getrost Jung und Alt verschenken, als kleine Beigabe zum Eintritt in das World-Wide-Web-Zeitalter."
(Listen)
"Wer noch nie etwas mit dem Internet-Chat zu tun hatte, findet sich schnell in der Hauptfigur Lea wieder, die von einer Freundin angeleitet die ersten Schritte im Internet unternimmt und sich unter dem Namen "Pamina" unversehens in amouröse Bildschirmabenteuer stürzt. ...ist der Autorin eine unterhaltsame Umsetzung von Online-Phantasien in das Offline-Medium Roman gelungen. Allein die gesparten Online-Kosten lohnen bereits die Anschaffung."
(Associated Press)
"Dieser Roman ist ein Muss für alle Chatter und Chatterinnen, Freunde von spannenden Liebesgeschichten; Unterhaltungsliteratur, die vielleicht in naher Zukunft wegen ihrem dann nostalgischen Touch auch noch in andere Genres passen wird, nämlich dann, wenn man die ersten menschlichen Beziehungen über ein epochemachendes Medium zu ergründen versucht."
(www.kultur-magazin.de)

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Martin G.R. Rudiger ist 1979 in Landau in der Pfalz geboren. Er studiert Geschichte, Politologie und Orientalistik. Daneben schreibt er Literatur, Musik und Gastrorezensionen, ist Mitarbeiter bei "Uni Extra", engagiert sich in der African Development Initiative (www.a-d-i.org) und ist Mitglied der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten".

Sein Poetischer Schachzug vereint Kurzprosa-Stücke und Gedichte aus mehreren Jahren.

 

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Parviz Sadighi, geb. 1957 in Täbriz/Iran, wo er an der Täbrizer Universität Philosophie und Persische Literatur studierte. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er Lyrik und Essays in Täbrizer Literaturzeitschriften, bis er 1984 das Land verlassen musste.
Seit 1985 lebt er in Hamburg. Hier setzte er sein Studium an der Hamburger Universität fort und promovierte 1996 in Deutscher Sprache und Literatur. Daneben veröffentlichte er mehrere Gedichtbände in persischer Sprache. Seine Lyrik findet immer wieder Zugang zu deutschen Literaturzeitschriften. Parviz Sadighi hat für den Glaré Verlag zahlreiche Erzählungen aus der persischen Sprache ins Deutsche übersetzt. Mit seinem Erzählband
Capriccio nach Cervantes
eröffnete der Glaré Verlag 1998 die Reihe East meets West.

"Zu den existentiellen Nöten der iranischen Gegenwartsliteratur kommen spezifische literarische Probleme... Diese poetischen Traditionen, die sich vor allem in der Lyrik durch eine unerschöpfliche Fülle orientalischer und arabesker Metaphern ausdrückt, lastet wie ein Alp auf den iranischen Gegenwartsautoren, zumal sich die überlieferte Bildlichkeit schon aufgrund ihres überreichen Bestandes immer weniger als geeignet erweist, zeitgenössische Erfahrungen zum Ausdruck zu bringen. Im Exil wird dieser Konflikt in der Regel doppelt intensiv erfahren, so dass immer mehr emigrierte Autoren dazu übergehen, in der Sprache ihres Gastlandes zu schreiben. Auch thematisch mischt der Autor westliche und orientalische Empfindungen."
(die tageszeitung)

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Ida Todisco geboren 1966 in Goddelau als Kind deutsch-italienischer Eltern. Sie lebt in Frankfurt am Main und ist als Dozentin für kreatives Schreiben und im Bereich Migration und Integration tätig. Studium der Germanistik, Italianistik und Pädagogik in Frankfurt am Main, 1997/98 Studien- und Arbeitsaufenthalt in Mailand, Oktober 2000 Auszeichnung mit dem 1.Preis des von der Universitá Siena und dem Istituto Italiano de Cultura in Frankfurt am Main ausgeschriebenen Literatur-Wettbewerbs, Sommer 2002 Arbeitsstipendium der Universität Siena, August 2003 Auszeichnung mit dem Preis des Literaturwettbewerbs Hypatia der Stadt Darmstadt. Mehrere Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, darunter Von fernen Gefühlen und Orten.

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Lori Tengler ist in Kanada geboren und aufgewachsen. Studium der Erziehungswissenschaften. Grundschullehrerin in Kanada und Deutschland. Zurzeit unterrichtet sie Englisch. Sie ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in der Nähe von Frankfurt am Main.
Sie ist Autorin der Anthologien
Bunt & bündig und Von fernen Gefühlen und Orten, in der auch ihre Erzählung "Sprache der Bäume im Wind" erschienen ist.

 

 

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Liz Wieskerstrauch, Schriftstellerin, Filmemacherin und Drehbuchautorin, ist 1955 in Nürnberg geboren. Sie studierte Sozialpädagogik, Literatur und Politik und lebt heute in Bremen. Sie war u.a. 1993 – 1997 Stellvertretende Vorsitzende im Verband deutscher Schriftsteller und 1996 Künstlerische Leiterin der 33. Niedersächsischen Literaturtage in Jever.

In ihrem Roman Mitten im Film erzählt sie eine Dreiecksgeschichte, bei der bis zum Ende offen bleibt, wie sie ausgeht, eine Geschichte von der Faszination des Erzählten, eine Erzählung aus der Perspektive der Kamera, die die Ereignisse Mitte der 90er Jahre pointiert und in kraftvoller Sprache wiedergibt, bis hin zu erotischen, voyeuristischen Momenten.

Auszeichnungen
1999: Stipendiatin im Künstlerhof Schreyahn, wo "Mitten im Film" entstand.
1994: Kulturpreis Schlesien
1988/89/91: Reisestipendien des Auswärtigen Amtes
1988: Literaturpreis des Hamburger Abendblattes
1987: Förderpreis der Villa Ichon

Andere über sie:
"Worte verwandeln sich in Bilder und Sätze in Landschaften ..." (Nordwest-Zeitung)
"Hauptfigur ... ist ein Kameramann mit Einsätzen in Sarajewo, Talkshows, Regionalnachrichten und Gorleben. Ihr geht es um seine Wahrnehmung und Perspektive, um die Macht der Kamera über andere und um den Punkt, wann der Beobachtende meint, sich selbst einmischen zu müssen." (Elbe-Jeetzel-Zeitung)
"Mit ihrer straffen Sprache malt die Schriftstellerin mit wenigen Strichen beeindruckende, oft beklemmende Bilder, in denen man zugleich die gestaltende Hand der versierten Filmemacherin spürt." (Wilhelmshavener Zeitung)

"Was für eine kraftvolle, farbige Sprache!" (Erika von Hornstein)
"Ein solider Erzählstrom mit vielen schönen sensualistischen Einfärbungen." (Hugo Dittberner)
Ihre Bücher:

In den Mohnfeldern. Roman 1993. Schreiben zwischen Unbehagen und Aufklärung – Literarische Porträts der Gegenwart. 1988. Spurensuche. Roman 1986. Anderswann (Hrsg.) 1985. Jutta Heinrich – Texte, Analysen, Portäts (zus. mit Elfi Hartenstein) 1985.
Darüber hinaus veröffentlichte sie zahlreiche Beiträge in Büchern, Anthologien und Zeitschriften.
Ihre Filme:

Neben einer großen Zahl von Hörfunk-Features hat Liz Wieskerstrauch weit über 30 Dokumentarfilme gedreht, darunter Die Seele brennt – Annäherung an eine multiple Persönlichkeit (2000) und Zusammengewürfelt – die EXPO-Ausstellung "Mensch" (2000).
Außerdem:  Höchstpersönlich (u.a. über Rainhard Fendrich, Ulrich Pleitgen, Hera Lind), Schnee der Zeiten – Tango im Exil (zus. mit Marianne Strauch, 1993), Frauengeschichten (u.a. über Carola Stern, Jutta Heinrich), Mein Herz kennt das Alter meines Liebsten nicht – ein Film über Paare mit großem Altersunterschied (2001)
und Höllenleben. Eine multiple Persönlichkeit auf Spurensuche.

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Zuletzt geändert: 23/02/10


Neuerscheinungen 2009:

Barbara Hennings
Der Geier
auf dem Schornsteinsims

* * *

Armin Wertz
Sie sind viele,
sie sind eins

* * *

Susanne Schäfer
Menschheits-
Geschwister

* * *


M.H. Allafi
Nalan
Ein Mensch
ohne Gnade

* * *

Samvel Ovasapian
Notizen eines Berliner Taxifahrers

* * *

Kemal Astare
Die Blumen
des Orients
duften im Herzen des Okzidents

* * *

Olaf Hagedorn
Von der Würde

* * *

Neuerscheinungen 2008:

Noshin Shahrokhi
Unerfüllte Träume einer Iranerin

* * *

Annelies Ismail
Mein Mann
ist Ägypter

* * *

Shmuel Kedi
Jerusalem
liegt am Nordpol

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Depp Zonzen
Trash

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Irmtraud Habib
Als Bastard geboren

* * *

Norajr Adaljan
Schuld und Liebe

* * *

Waltraut Freigang
Schatten
und Licht

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Neuerscheinungen 2007:

Sybill Zweigert
Sind Sie glücklich?
Eine kreative Reise
zu sich selbst

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Manouchehr
Abrontan
Gottes gute Engel

* * *

Afrika & Wissenschaft: Diaspora und Staatsbildungs-prozess in Afrika
Zeitschrift

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Und das war
 2006:

2. Auflage:


Kaouther Tabai
Das kleine Dienstmädchen

Amor Ben Hamida
Tunesier sucht Europäerin - zwecks Heirat

Agapi Mkrtchian
Meine andere Hälfte

Samvel Ovasapian Onkel Aschot
Ein Armenier erzählt

Sahand Zimmermann
Anahita -
Lapislazuli und Türkis

Anja Steinert
Und dann ...


M.H. Allafi
Leyla - Auf der
Suche nach Freiheit