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Andere über ihn: "Allafi schildert in seiner Erzählung eine verwirrende Dreieckbeziehung. Die Unterschiede zwischen den Figuren, die aus dem Iran und der Bundesrepublik stammen, verwischen dabei zunächst bis zur Unkenntlichkeit, kommen dann unerwartet wieder zum Vorschein." (Allgemeine Zeitung-Alzeyer Anzeiger) "Alle Erzählungen verbindet eine Frage: Welche sozialen Konflikte begleiten die Modernisierung im Iran? Jäh aus der wohligen Traditionsverbundenheit gestoßen, gehen dort zahlreiche Familien nach heftigen Streit entzwei, schier unvereinbar erscheinen die Weltbilder der Generationen..." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Es geht nicht so sehr um die eigentliche Nationalität der Figuren im Stück, sondern vielmehr um ein bestimmtes Bild vom Orient und die Entwicklung der Veränderungen, betont Allafi, des seit 18 Jahren in Deutschland lebt." (Frankfurter Rundschau) "Was den einzelnen für sein Leben zeichnet- Allafi erzählt es völlig unspektakulär, nahezu tonlos, jedoch bei weitem nicht unbeteiligt und schon gar nicht kalt. Es ist die Distanz eines Kenners, der die Schäbigkeit und das Leid der ärmlichen Dasein aus der Gewöhnung erinnert. Allafis Natur - und Stadtbeschreibungen sind beeindruckend und von Sympathie getragen; überhaupt weiß der Autor mit atmosphärischen Eindrücken umzugehen." (Raimund Wördemann, Deutsch Welle) "Dass die Welt klein geworden ist, ist nur die halbe Wahrheit, die wir gerne für die ganze halten. Etwas von dem wiederzugeben, was nicht per Knopfdruck zu haben ist, hat sich der Soziologe, der seit 1978 in Deutschland lebt und in deutscher Sprache schreibt, für seinen ersten Roman vorgenommen..." (FAZ Sonntagszeitung) "Einem Iran-Bild, das sich aus Sensationsnachrichten und Büchern wie Betty Mahmoodys `Nicht ohne meine Tochter` zusammensetzt, hält er (Allafi) die unspektakuläre, präzise Beschreibung alltäglicher Sorgen und Nöte einfacher Leute aus jener Region entgegen..." (Schwäbisches Tagblatt)
, geboren 1966, lebt als freie Autorin und als freier Mensch in Bad Kreuznach. Sie bietet Seminare zu vielen Aspekten des Themas "Mensch und Evolution", z.B. über Autismus und Aggression. Ihr neues Buch Menschheits-Geschwister ist ihr persönlichstes Werk. Sie beschreibt darin die unerwartete Begegnung mit ihrem genetischen Zwilling am anderen Ende der Welt - zustande gekommen durch ihre Knochenmarkspende. Bekannt wurde Susanne Schäfer durch ihre Bücher über Autismus, Narkolepsie und Parkinson: "Sterne, Äpfel und rundes Glas: Mein Leben mit Autismus"(2009); "Die Schlafkrankheit Narkolepsie: Ein Erfahrungsbericht über Lachschlag, Schrecklähmung und Pennen in Pappkartons" (1998); "Mittler zwischen Hirn und Händen: Mein Weg von der Erstarrungs- und Schlafkrankheit zur Heilung der Wunde des Materialismus" (2006).
, geboren 1960 in dem Dorf Qelecuxe der Stadt Erzincan, wuchs bis zu seinem elften Lebensjahr als Halbnomade auf und kam 1971 mit seinen Eltern und Geschwistern nach Deutschland. Er absolvierte nach einer technischen Ausbildung die Sozialpädagogische Oberschule und ist heute als Schriftsteller, Dichter, Dolmetscher und Übersetzer für die Sprachen Zaza, Kurdisch und Türkisch tätig. Seine Gedichte und Erzählungen wurden vom WDR und SWF gesendet sowie in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Der Stipendiat des "Freundeskreises zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.", München, und Preisträger des Schreibwettbewerbs "Leben in der Fremde" hat bislang acht Bücher veröffentlicht. Er stellt im Hörfunk kurdische Märchen vor, die er selbst gesammelt und übersetzt hat, und spielt in Krimi-Hörspielen mit. In Die Blumen des Orients duften im Herzen des Okzidents reflektiert er pointiert die Unterschiede zwischen Orient und Okzident: Orient und Okzident sind keine Gegensätze. Der Orient spiegelt den schönen Sinn und der Okzident das rationale Wissen. Sie sind Ergänzungen zueinander.
Siehe auch: http://www.noufe.com
Manouchehr Abrontan bezeichnet sich selbst als "Non-Linear Thinker", daraus entstehen seine künstlerischen Werke. ist 1964 in Tunesien geboren und lebt seit 1983 in Deutschland. Sie studierte an der Technischen Universität in München Informatik und arbeitet als Software-Entwicklerin. Kaouther Tabai schreibt in ihrer Muttersprache Arabisch und in Deutsch. Zu ihrem Schaffensspektrum gehört auch die Übersetzung zeitgenössischer arabischer Literatur ins Deutsche. Bisher zahlreiche Publikationen von Erzählungen in Anthologien, Zeitschriften und Rundfunk, in Tunesien sowie in Deutschland. "Die Neugier und Euphorie der Jugend ließen mich Ariana, meine Heimatstadt bei Tunis, verlassen. Die Liebe ließ mich in München hängen bleiben. 'Nein, bereuen tue ich nichts, gar nichts!', wie Edith Piaf singt. Meine Muttersprache Arabisch ist meine Heimat, sie lebt in mir überall, wohin ich komme, und in die deutsche verliebte ich mich auf den ersten Blick; das 'Ja'-Wort war mein Anfang mit ihr. Doch auf dem tagtäglichen Weg zur Arbeit, in das Softwarehaus im sachlichen Büroviertel, begleiten mich täglich deine Stimmen ... Ariana." Ihr erfolgreicher Titel Das kleine Dienstmädchen liegt bereits in 2. Auflage vor. ist 1976 in Marburg geboren. Er verbrachte seine Grundschulzeit in Teheran und ist seit 1986 wieder in Deutschland. 2004 schloss er sein Studium der Innenarchitektur und Szenografie ab und arbeitet seither als Szenograf und Autor. Der Autor des zauberhaften Romans über die alt-iranische Göttin Anahita spricht fünf Sprachen: Deutsch, Farsi, Französisch, Englisch und Spanisch. 1996 und 2004 unternahm er halbjährige Bildungsreisen durch Nordengland, Italien und Griechenland.
ist 1956 in Gegaschen in der Republik Armenien geboren. Die Autorin von Meine andere Hälfte und von An jenem weißen Abend hat in Jerewan "Deutsch als Fremdsprache" studiert und anschließend Germanistik in Jena. Zunächst arbeitete sie als Lektorin für "Deutsch als Fremdsprache" in Jerewan, später als Abteilungsleiterin des weltweit einzigartigen "Kindermuseums". Trotz des Reiseverbots gelang es ihr, 1986 in die BRD einzureisen. Sie absolvierte ein Aufbaustudium an der J.W. von Goethe-Universität in Frankfurt am Main und arbeitet seit 1993 als Lehrerin an einer Wiesbadener Gesamtschule. Agapi Mkrtchian hat eine Tochter.
ist Malerin und Farbtherapeutin. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Die Arbeit ihres Mannes bedingte ein Leben im Ausland, das sie nach Brasilien, Syrien, in den Niger, nach Benin und nach Kamerun führte. Flexibel in ihrem Beruf als Künstlerin, schaffte sich Sybill Zweigert ihre eigenen künstlerischen Projekte. Das Malen und Schreiben war ihr dabei ein Anliegen und zugleich ein Mittel, sich den Herausforderungen der verschiedenen Kulturen und Lebensgebräuche der jeweiligen Länder zu stellen, sie zu verstehen und zu verarbeiten. In Sind Sie glücklich? erzählt sie mit viel Humor Geschichten, betrachtet Fragen und Antworten des Lebens, die viele Menschen, an allen Orten der Welt, betreffen. Im Mittelpunkt stehen jedoch die zahlreichen Übungen, die Ihnen helfen, einen Leitfaden für Ihren ganz persönlichen Weg zum Glück zu entwickeln.
Ihr erstes Buch "Pflichtschuldigkeit" publizierte sie 2005. Die Novellen beschäftigen sich insbesondere mit den zwischenmenschlichen Beziehungen und deren Auswirkungen. Durch zufällige Ereignisse werden die Beteiligten aus ihrem alltäglichen Leben gerissen und mit der Notwendigkeit konfrontiert, ihre bisherigen moralischen Vorstellungen zu überdenken. Ähnlich geht es der Hauptperson in ihrem Roman Parodie, in dem ein Vater von heute auf morgen die Mutterrolle komplett übernimmt. , geboren 1958 in Medenine (Süd-Tunesien), lebt in Rorschach/Schweiz und arbeitet in Zürich. Er wuchs im Kinderdorf Pestalozzi, Trogen, auf, wo er mit Kindern aus vielen verschiedenen Nationen, Religionen und Sprachen zusammen gelebt und aus dieser Zeit schöne Kindheitserinnerungen behalten hat. Sein Leben ist durch diese Erfahrung von Toleranz und multikultureller Umgebung geprägt worden. Sein erklärtes Ziel ist es, den Europäern die Sicht der Nordafrikaner, insbesondere der Tunesier, näher zu bringen. Dabei geht er selbstkritisch mit seiner Kultur und seiner Gesellschaft um. Er will aber auch, dass die Tunesier die Einstellung und die Gedanken dieser unbekannten „Touristinnen“ besser verstehen lernen. Das ist ihm mit Tunesier sucht Europäerin - zwecks Heirat gelungen!
ist 1969 in Rostock geboren. Nach der Mittleren Reife arbeitete sie dort zunächst als Hotelfachfrau und später als Stewardess bei einer Reederei. 1990 siedelte sie in den Westen über, absolvierte die Fachoberschule für Hauswirtschaft und Ernährung und war in verschiedenen Hotels und Restaurants, u.a. als Restaurantleiterin, beschäftigt. Heute arbeitet sie als kaufmännische Angestellte. Die Gedichte ihres Erstlingswerks Und dann... hat Anja Steinert nach dem Tod ihres Vaters spontan niedergeschrieben. Ihr Wunsch ist es, Menschen Mut zu machen, die ebenfalls mit einem schweren Verlust fertig werden müssen, sie möchte ihnen das Gefühl geben, dass jemand ebenso empfindet. Und dass es weitergeht. "Oftmals ist es nur ein Gedicht oder ein Satz der einem gut tut", schreibt sie.
Auch nach ihrer Eheschließung blieb Simin Daneshwar literarisch aktiv. Sie ging sogar ins Ausland und studierte von 1952 bis 1954 mit einem Fulbright-Stipendium an der Universität von Stanford (USA). Wieder nach Iran zurückgekehrt, lehrte sie von 1961 bis zu ihrer Emeritierung 1981 als assoziative Professorin an der Fakultät für Schöne Künste der Universität Teheran, da man ihr wegen ihrer kritischen Einstellung einen regulären Lehrstuhl verweigerte. 1968 wurde sie als erste Frau zur Vorsitzenden des neu gegründeten Schriftstellerverbandes Irans gewählt. Seit im Jahr 1969 ihr Mann aus einem bis heute ungeklärten Grund aus dem Leben schied, lebt sie allein in Teheran, wo sie als freie Schriftstellerin arbeitet. Bei Glaré sind ihr Roman Drama der Trauer und der Erzählband Frag doch die Zugvögel erschienen. Auch in den Anthologien sind ihre Erzählungen enthalten.
Diplom-Betriebswirtin (FH), ist 1960 geboren. Insgesamt war sie elf Jahre lang in verschiedenen Institutionen innerhalb der Bankenwelt tätig, bevor sie 1996 dieser Branche endgültig den Rücken zukehrte. Sie durchmischte ihre berufliche Laufbahn mit verschiedenen Auslandsaufenthalten vornehmlich in Lateinamerika. Heute ist sie Beraterin für klein- und mittelständische Betriebe. 2007 erhielt sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Gabriéle Brassard nach zehn Jahren Dichterfrühstück den Förderpreis für Literatur in Bad Kreuznach. Im selben Jahr initiierte sie gemeinsam mit der Stadtbücherei Mörfelden-Walldorf das Dichterfrühstück in Walldorf. Von 2006 bis 2010 war Barbara Hennings im Vorstand der Literaturgesellschaft Hessen e.V. Ihre Romane in der Edition Iris: Saytana - oder: Wenn Du zum Drahtseil gehst, vergiss die Flügel nicht und: Der Geier auf dem Schornsteinsims.
ist 1943 in Ägypten geboren. Nach seinem Studium der Anglistik und Linguistik an der Universität Kairo promovierte er 1975 in Leipzig. Er war als Dozent für Sprachwissenschaften an verschiedenen Universitäten tätig, übersetzte zahlreiche literarische Werke aus dem Deutschen ins Arabische und arbeitet als selbstständiger Übersetzer und Dolmetscher für Deutsch - Englisch - Arabisch. Abdel Salam Ismail ist verheiratet und hat sechs Kinder. Nach dem Erfolg mit seinem Erstlingswerk Und vergiss nicht zu schreiben verfasste er das Sachbuch Lass Islam Frieden sein. Hüte dich vor den Hasspredigern.
^nach oben , 1958 als Sohn eines Deutschen und einer Niederländerin geboren, studierte katholische Theologie, Erziehungswissenschaften und Latinistik. Er lebt er als Religions- und Lateinlehrer mit Ehefrau Helena sowie seinen beiden Töchtern im niedersächsischen Bad Bentheim. Seit 1994 schreibt und spricht er Morgenandachten für den Norddeutschen Rundfunk. Er textet seit vielen Jahren für Musikspiele, Kinderlieder und neue religiöse Gesänge. Beim Katholikentag 1990 in Berlin wurde sein Oratorium „Unser Vater" uraufgeführt, 1999 im Filderdom bei Stuttgart seine Kantate „Feueratem".In seinem neuesten Sachbuch bei Glaré Abrahams Erben. Mose, Jesus, Mohammad belegt er aus theologische Sicht, warum Juden, Christen und Muslime zur Zusammenarbeit berufen sind. Pressestimmen zu "Alle
Bosheit dieser Erde": Die Grenzland Wochenpost zitiert: "Vater saß wie gebannt vor dem Fernsehschirm. Am liebsten hätte er das Gerät ausgepresst, um nähere Informationen herauszufiltern... Ziel der päpstlichen Mission war der Sitz der Vereinten Nationen. Wie einst Franz von Assisi vor Saladin, so hielt der römische Bischof vor der UN-Vollversammlung eine flammende Rede für den Frieden." ist 1939 in Vogelsberg in Thüringen geboren. 1961 heiratete die Außenhandels-Kauffrau den Iraker Khadhim Habib. Sie lernte Arabisch und begleitete ihren Mann nach Bagdad/Irak und später nach Algier/Algerien, bevor sie 1981 mit ihren beiden Kindern nach Berlin/DDR zurückkehrte. In Unter der heißen Sonne von Bagdad erzählt sie von dieser abenteuerlichen Zeit. In ihrem 2. Buch Als Bastard geboren schildert sie das Schicksal eines kleinen Jungen, der in den 1920-er Jahren in Heimen und Pflegefamilien aufwachsen musste, weil er ein uneheliches Kind war - eine Geschichte, die sich tatsächlich so zugetragen hat.
Hussain Al-Mozany ist Übersetzer zahlreicher Werke deutscher Autoren ins Arabische, darunter "Die Blechtrommel" von Günther Grass. Hussain Al-Mozany wurde 2003 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet. Bei Glaré erschien sein Roman: Der Marschländer. Andere über ihn: "Einfühlsam und tiefgründig erzählt er vom Schicksal eines in die Flucht geschlagenen jungen Mannes, der seine verlorene Heimat durch die Anpassung an die deutsche Befindlichkeit zu ersetzen sucht." (Westfälische Nachrichten) "Al-Mozanys Roman wird von einer Sprachkraft bestimmt, die den politisch-gesellschaftlichen Konnex der Lebensgeschichte stets nur facettenhaft andeutet, dafür aber um so anschaulicher den Erlebnishorizont des unvollkommenen, gerade in seinen menschlichen Schwächen sympathischen Helden ausbreitet. Der ironische Gestus des Erzählers verhindert schon im Ansatz einen moralisierenden Ton ... Alwan ist weder ein heroischer Kämpfer noch ein Glücksritter, und weil er beides nicht darstellt, kann der Leser Alwans Handlungslogik auf bestechende Weise nicht nur nachvollziehen, sondern sich selbst in der Figur spiegeln." (TEXT + KRITIK) "Die Erzählung drängt sich nicht auf. Doch laute Stimmen, die wenig zu sagen haben, gibt es genug. Hier begegnet man einer leisen, die um so mehr zu erzählen hat. Man nähert sich ihr gerne." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) "Das Buch ‘Der Marschländer‘ schildert aus der Sicht eines Suchenden und nie Findenden den Kontrast der verschiedenen Kulturen und Weltanschauungen... wobei diese oft in erfrischend komischer Weise aufeinander treffen." (Münsterischer Anzeiger)
Massoud
Atai,
geboren am 4. April 1943 in Waramin, einer Kleinstadt
vierzig Kilometer südöstlich von Teheran. Nach dem Abitur emigrierte der
Literatur- und Musikfreund in die Bundesrepublik Deutschland, wo er Medizin
studierte. Seit 1977 lebt und arbeitet er als Facharzt für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe in Duisburg. In diesen Jahren widmete er sich weiterhin der
Literatur und Musik. Seine ersten Gedichte schrieb er mit zwölf, seine erste
Geschichte mit neunzehn Jahren. Unter dem Titel "Der Junge aus Waramin" erschien
1990 sein erster Erzählband, welcher rasch ein großes Publikum und beachtliche
Aufmerksamkeit bei Rundfunk und Presse fand. 1995 wurde sein zweites Buch "Auf
den Schwingen der Sehnsucht" auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Im Jahr
2000 veröffentlichte er seinen zweiten persischen Gedichtband "Schole-haye Paizi"
(Herbstflammen). Zwei Jahre später wurde ein weiteres Buch mit 18 Erzählungen
unter dem Titel "Awai az amagh" (Das Echo aus der Tiefe) in Teheran
veröffentlicht und im Winter 2004 kam sein dritter persischer Gedichtband "Fassle-Khamouschi"
(Die Jahreszeit des Schweigens) auf den Markt. Massoud Atai komponierte auch
mehr als 40 Lieder, die zum Teil in Iran, in Europa und in den USA mit
verschiedenen Interpreten und Orchestern aufgenommen worden sind.Sein neuestes Buch Irrwege der Leidenschaft setzt die Reihe East meets West des Glaré Verlags fort.
Esmail Fassih, geb. 1934 in Teheran, gest. im Juli 2009, hat in den USA studiert und jahrelang in Iran als Dozent gelehrt. Nach der Revolution ist er zwangsweise - im Alter von 46 Jahren - in Rente geschickt worden. Als freier Schriftsteller und Übersetzer war er einer der produktivsten iranischen Gegenwartsautoren. Sein Roman Winter '83 gibt dem ersten Golfkrieg ein erschütterndes, menschliches Gesicht. ist Jahrgang 1937. Nach einem humanistischen Abitur studierte sie Spanisch und Russisch in Heidelberg. 1961 absolvierte sie ein Praktikum in Madrid und studierte anschließend Psychologie, später zusätzlich noch Ethnologie. Promotion. 1971 arbeitete sie bei F. Basagilia in Arezzo, der wesentlich an der Auflösung der psychiatrischen Anstalten in Italien mitwirkte, anschließend war sie zwei Jahre lang in einem pädagogisch-psychologischen Projekt des italienischen Konsulats in Baden-Württemberg tätig. Dem folgte eine einjährige Phase an der Hacettepe Universitätsklinik in Ankara, Psychiatrie und Kinderpsychiatrie. Nach ihrer Weiterbildung in Familien-, Hypnose- und Schmerztherapie war Gerda Blechner 1984 an der Schmerzklinik in Fulham (Charing Cross Hospital) beschäftigt und 1986 bis Ende 1990 arbeitete sie an verschiedenen Schmerzambulanzen. Seit 1991 leitet die Autorin von Seelenärzte im Visier eine in psychotherapeutische Praxis mit einem Anteil von 50 % ausländischer Klienten. Gerda Blechner hat eine Reihe wissenschaftlicher Publikationen und verschiedene Bücher geschrieben. Inzwischen ist sie in der empirischen Forschung tätig. Ihre Sprachkenntnisse in Italienisch, Türkisch und Neugriechisch erwarb die Mutter zweier erwachsener Kinder und Großmutter durch ihre privaten Kontakte mit Migrantinnen und Migranten.
Im Frühjahr 2008 erschien ihr neuer Gedichtband: Schatten und Licht. ist 1946 in Haukivuori, Finnland geboren. Nach dem Abitur zwei Jahre Aufenthalt in Schweden, Deutschland und England, wo sie arbeitete und die Landessprache erlernte. Nach ihrer Rückkehr nach Finnland studierte sie am Sprachinstitut Tampere, Erwerb des Übersetzerinnen-Abschlusses. 1971 Einreise nach Deutschland. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in der Nähe von Frankfurt am Main. Sie ist Autorin der Anthologien Bunt & bündig und Von fernen Gefühlen und Orten, in der auch ihre Erzählung "Das Jahr der Veränderungen", erschienen ist.
, geboren am 12.03.1967 in Preetz/Holstein. Nach Besuch der Hauptschule Ausbildung zum Tankwart. Später Abendrealschule in Kiel, nebenbei Tätigkeit in der Arbeitsloseninitiative in Preetz und Ausbildung zum Erzieher. Seit 1997 freischaffende Tätigkeit. Erster gewerkschaftlicher Kontakt während der Ausbildung, 1988 Eintritt in die SPD und ÖTV, von 1992 bis 1996 Kreis-Juso-Vorstandsmitglied im Kreis Plön, 1994 bis 1996 Mitglied der SPD-Fraktion in der Preetzer Stadtvertretung, Mitglied im DGB-Ortskartell, Mitarbeit in der Preetzer Antifa. Später Rückzug aus der aktiven Politik, 1998 Umzug nach Kiel und Austritt aus der SPD. Veröffentlichungen seiner engagierten und zeitkritischen Lyrik u.a. im "Brückenschlag" (Parmaus-Verlag, Neumünster), in regionalen Zeitschriften und Zeitungen. Lesungen u.a. auf den norddeutschen Büchertagen in Kiel. Bei Glaré sind seine Gedichtbände Von der Würde und Ewiges Verlangen erschienen. ^nach oben ist 1934 in Dortmund geboren. Studium an der Universität Saarbrücken, Erwerb des Übersetzer- und des Dolmetscherdiploms. 1959 Heirat, Umzug nach Luxemburg. Als Übersetzerin im Dienste der EU tätig. Gründungsmitglied des "Luxemburger Frauentheaters", Gründung und Leitung des luxemburgischen Poesie-Telefons bis 1990. Mitglied des luxemburgischen Schriftstellerverbands und des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS). Sie ist freie Publizistin, Übersetzerin, Feldenkrais-Lehrerin, Autorin von Gedichten, Erzählungen und Romanen. Seit 1998 Vorsitzende der "Literaturgesellschaft Hessen e.V.". Sie hat zwei Töchter und lebt seit 1991 in Frankfurt am Main. Ihre Erzählung "Drei Sommer" ist 2005 in der Anthologie Von fernen Gefühlen und Orten erschienen. ist am 7.9.1953 in Jaffa (Tel Aviv) als zweiter von drei Söhnen eines konvertierten Arabers und einer jüdischen Rabbinertochter aus Libyen geboren – der ersten Mischehe im neu gegründeten Staat Israel. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er in der bedrückenden Enge eines Übersiedlerlagers in Jaffa, wo ihn der bunte Schmelztiegel von Juden aus aller Herren Länder faszinierte, die mit ihren unterschiedlichen Kulturen und Mentalitäten auf kleinstem Raum zusammenlebten. Als die Familie später eine Einzimmer-Dachwohnung im arabischen Teil Jaffas bezog, lebten die Kinder zwar inmitten arabisch sprechender Menschen, doch zugleich in ihrer eigenen jüdisch-hebräischen und geheimnisvollen Welt der als Wahrsagerin tätigen Mutter. Mit der Zeit verstand Kedi jedoch, dass sein Vater, obwohl er aus Liebe zur Mutter konvertiert war, selbst kein Jude war, was für den Jungen zu einer Identitätskrise führte. Seine Mutter wiederum war aufgrund ihrer Verbindung von ihrer Familie ausgestoßen worden. In dieser Vereinsamung zerbrach schließlich die Ehe seiner Eltern und Kedi wurde mit neun Jahren in einem Heim für schwer erziehbare Kinder untergebracht, wo er trotz der vom Faustrecht diktierten Atmosphäre den Weg zur Kunst fand, um das Erlebte zu verarbeiten. Die Pubertätsjahre verbrachte er im Kibbuz, seinen Wehrdienst 1971 bis 1974 leistete er während des Jom-Kippur-Krieges. Der Verlust seines Spielkameraden aus Heimzeiten prägte sein späteres Schaffen. 1980 folgte er seiner damaligen Liebe nach Deutschland. Nach mehrjähriger Pause, in der er sich als allein erziehender Vater völlig seiner Tochter widmete, arbeitet Shmuel Kedi heute als Musiker, Autor und Gesangspoet in Deutschland. Der Friedensaktivist organisierte Kinder- und Jugendaustausche zwischen Deutschland und Israel und gründete die Initiative „The little white Bridge – Projekt“ – einen Zusammenschluss von Musikern für Frieden im Nahen Osten. Shmuel Kedi hat zwei Romane und mehrere Kurzgeschichten verfasst sowie drei CDs produziert. Im Mittelpunkt seiner Werke steht das Spannungsfeld zwischen Orient und Okzident, die Suche nach Identität und Zugehörigkeit, so auch in seinem Roman Auf ewig fremd – jedoch nicht im Morgenland, und vor allem das Meer der Mitte mit der kargen und schönen Landschaft um das Dorf seines Vaters in Obergaliläa, das er in seinem neuen Buch Jerusalem liegt am Nordpol (2008) würdigt. Shmuel Kedi gestaltet seine Lesungen mit einem musikalischen Rahmen selbst gedichteter und -komponierter Lieder.
http://www.czuba-konrad.de 1954 geboren in Prag, Studium der Geographie an der Prager Karl Universität. Sie veröffentlichte zahlreiche Studienreiseberichte und arbeitete als Redakteurin im Prager Touristikverlag Olympia. 1987 immigrierte sie nach Deutschland. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in Frankfurt am Main. Sie ist Autorin der Anthologien Bunt & bündig und Von fernen Gefühlen und Orten, in der auch ihre Erzählung "Anna auf der Nadelspitze", erschienen ist.
, Dr. med., geboren 1962, aufgewachsen in einer Ärztefamilie, Studium der Kunstgeschichte (unvollendet) an der J.W.Goethe-Universität Frankfurt am Main, Studium der Humanmedizin an der Uni-Klinik Frankfurt/Main, 1992 Dritter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, 1993 Promotion. Anstellung als Assistenzärztin (Kliniken in Frankfurt und Bad Camberg). Seit 1997 wohnhaft und tätig (Abteilung Orthopädie) in Bad Homburg/Taunus. Verheiratet mit einem Arzt seit 2001; eine Tochter, geb. 2003. Interessenschwerpunkte: Buddhismuskunde, Indologie, Vergleichende Religionswissenschaft, fernöstliche Philosophie, fremde Kulturen, exotische Länder, Studienreisen. Publikation lyrischer Texte in diversen Zeitschriften/Anthologien. Bei Glaré ist ihr Lyrikband Vergänglichkeit erschienen.
, geboren 1965 in Bad Oeynhausen/Westf., Musiker und Schriftsteller. 1990 zog er nach Berlin und studierte an der TU Soziologie, Psychologie und Anglistik. 1994 schrieb er erste Kurzgeschichten und Gedichte. Gleichzeitig zahlreiche musikalische Veröffentlichungen und Konzerttouren. 1996 entstand seine erste deutschsprachige CD, deren Texte sich satirisch-kritisch mit Themen wie Rechtsradikalismus und Starkult auseinandersetzen. 1997 "Die Synagoge" (Drehbuch). In seinen ersten Roman Im Zweifel aller Dinge flossen eigene Erfahrungen aus seinem Krankenhausaufenthalt nach einem schweren Motorradunfall ein. Karsten Masch arbeitet als pädagogischer Leiter bei einem freien Träger, der soziale Projekte mit jugendlichen Randgruppen in Berlin initiiert.
wurde 1963 in Teheran geboren. Seit 1986 lebt und arbeitet er in Deutschland. Er ist Schriftsteller und Journalist und Chefredakteur der seit 1995 im Ausland erscheinenden persischsprachigen Literaturzeitschrift "Sang". Darüber hinaus ist er Mitglied der Redaktion der zweisprachigen (persisch und englisch) in den USA erscheinenden Literaturzeitschrift "Kaktus". Zwei Romane und zwei Erzählbände von ihm sind in persischer Sprache erschienen. 1998 wurde seine Erzählung "Briefe eines Krokodils an seinen Doppelgänger" in der Anthologie Östliche Brise veröffentlicht. Seine Erzählungen und kritischen Literaturbeiträge werden regelmäßig von in Deutschland, USA und Kanada erscheinenden persischsprachigen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. Bei Glaré erschien sein Kurzroman Aufgezehrt durch die Stadt in der Reihe East meets West. wurde 1962 im Westen Irans geboren. Als junger Mann nahm er aktiv an der Massenbewegung teil, die im Februar 1979 zum Sturz des Schahs führte. Wie die Mehrheit der Iraner unterstützte auch er anfangs die neue Regierung, bereits einige Wochen nach der Revolution jedoch schloss er sich der Opposition an, wofür er dreimal inhaftiert wurde. Zwischen 1982 und 1984 war er im Iran auf der Flucht und musste sich wie Tausende andere im Untergrund aufhalten, bis er Anfang 1984 über Pakistan nach West-Berlin gelangte und dort politisches Asyl beantragte. Im Rahmen seiner politischen Aktivitäten besuchte er 1985 bis 1986 viele deutsche Asylantenheime. 1987 zog er sich endgültig aus der Politik zurück. Er hat in Deutschland studiert und promoviert und sich in dieser Zeit intensiv mit der deutschen Literatur beschäftigt. Gegenwärtig ist er als Wissenschaftler tätig. Seit einigen Jahren lebt er in Kanada. Mein deutsches Kind heißt sein bei Glaré in der Reihe East meets West erschienener Erzählband.
Sein Poetischer Schachzug vereint Kurzprosa-Stücke und Gedichte aus mehreren Jahren.
Seit 1985 lebt er in Hamburg. Hier setzte er sein Studium an der Hamburger Universität fort und promovierte 1996 in Deutscher Sprache und Literatur. Daneben veröffentlichte er mehrere Gedichtbände in persischer Sprache. Seine Lyrik findet immer wieder Zugang zu deutschen Literaturzeitschriften. Parviz Sadighi hat für den Glaré Verlag zahlreiche Erzählungen aus der persischen Sprache ins Deutsche übersetzt. Mit seinem Erzählband Capriccio nach Cervantes eröffnete der Glaré Verlag 1998 die Reihe East meets West. "Zu den existentiellen Nöten der iranischen Gegenwartsliteratur kommen spezifische literarische Probleme... Diese poetischen Traditionen, die sich vor allem in der Lyrik durch eine unerschöpfliche Fülle orientalischer und arabesker Metaphern ausdrückt, lastet wie ein Alp auf den iranischen Gegenwartsautoren, zumal sich die überlieferte Bildlichkeit schon aufgrund ihres überreichen Bestandes immer weniger als geeignet erweist, zeitgenössische Erfahrungen zum Ausdruck zu bringen. Im Exil wird dieser Konflikt in der Regel doppelt intensiv erfahren, so dass immer mehr emigrierte Autoren dazu übergehen, in der Sprache ihres Gastlandes zu schreiben. Auch thematisch mischt der Autor westliche und orientalische Empfindungen." (die tageszeitung) geboren 1966 in Goddelau als Kind deutsch-italienischer Eltern. Sie lebt in Frankfurt am Main und ist als Dozentin für kreatives Schreiben und im Bereich Migration und Integration tätig. Studium der Germanistik, Italianistik und Pädagogik in Frankfurt am Main, 1997/98 Studien- und Arbeitsaufenthalt in Mailand, Oktober 2000 Auszeichnung mit dem 1.Preis des von der Universitá Siena und dem Istituto Italiano de Cultura in Frankfurt am Main ausgeschriebenen Literatur-Wettbewerbs, Sommer 2002 Arbeitsstipendium der Universität Siena, August 2003 Auszeichnung mit dem Preis des Literaturwettbewerbs Hypatia der Stadt Darmstadt. Mehrere Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, darunter Von fernen Gefühlen und Orten. st in Kanada geboren und aufgewachsen. Studium der Erziehungswissenschaften. Grundschullehrerin in Kanada und Deutschland. Zurzeit unterrichtet sie Englisch. Sie ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in der Nähe von Frankfurt am Main. Sie ist Autorin der Anthologien Bunt & bündig und Von fernen Gefühlen und Orten, in der auch ihre Erzählung "Sprache der Bäume im Wind" erschienen ist.
, Schriftstellerin, Filmemacherin und Drehbuchautorin, ist 1955 in Nürnberg geboren. Sie studierte Sozialpädagogik, Literatur und Politik und lebt heute in Bremen. Sie war u.a. 1993 – 1997 Stellvertretende Vorsitzende im Verband deutscher Schriftsteller und 1996 Künstlerische Leiterin der 33. Niedersächsischen Literaturtage in Jever. In ihrem Roman Mitten im Film erzählt sie eine Dreiecksgeschichte, bei der bis zum Ende offen bleibt, wie sie ausgeht, eine Geschichte von der Faszination des Erzählten, eine Erzählung aus der Perspektive der Kamera, die die Ereignisse Mitte der 90er Jahre pointiert und in kraftvoller Sprache wiedergibt, bis hin zu erotischen, voyeuristischen Momenten. Auszeichnungen Andere über sie: "Mit ihrer straffen Sprache malt die Schriftstellerin mit wenigen Strichen beeindruckende, oft beklemmende Bilder, in denen man zugleich die gestaltende Hand der versierten Filmemacherin spürt." (Wilhelmshavener Zeitung) "Was für eine kraftvolle, farbige Sprache!" (Erika von Hornstein) "Ein solider Erzählstrom mit vielen schönen sensualistischen Einfärbungen." (Hugo Dittberner) Ihre Bücher: In den Mohnfeldern. Roman 1993. Schreiben zwischen Unbehagen und Aufklärung – Literarische Porträts der Gegenwart. 1988. Spurensuche. Roman 1986. Anderswann (Hrsg.) 1985. Jutta Heinrich – Texte, Analysen, Portäts (zus. mit Elfi Hartenstein) 1985. Darüber hinaus veröffentlichte sie zahlreiche Beiträge in Büchern, Anthologien und Zeitschriften. Ihre Filme: Neben einer großen Zahl von Hörfunk-Features hat Liz Wieskerstrauch weit über 30 Dokumentarfilme gedreht, darunter Die Seele brennt – Annäherung an eine multiple Persönlichkeit (2000) und Zusammengewürfelt – die EXPO-Ausstellung "Mensch" (2000). Außerdem: Höchstpersönlich (u.a. über Rainhard Fendrich, Ulrich Pleitgen, Hera Lind), Schnee der Zeiten – Tango im Exil (zus. mit Marianne Strauch, 1993), Frauengeschichten (u.a. über Carola Stern, Jutta Heinrich), Mein Herz kennt das Alter meines Liebsten nicht – ein Film über Paare mit großem Altersunterschied (2001) und Höllenleben. Eine multiple Persönlichkeit auf Spurensuche. Für BuchhändlerInnen und Veranstalter:
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